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Situation des Tierschutzes auf Kreta

Weit verbreitete, illegale Haltung von Kettenhunden auf Kreta.

Desolater Zustand des Tierschutzes auf Kreta und in ganz Griechenland.

Touristen, Einwohner und diejenigen, welche Griechenland aus dem Ausland besuchen, finden täglich gequälte und getötete Tiere vor, selbst an den beliebtesten Reisezielen des Landes.
Das griechische Ministerium für Tourismus behauptet offiziell, dass es keine E-Mails mit solchen Beschwerden erhält. Stattdessen erhalten die örtlichen Tierschutzverbänden täglich Dutzende Briefe und Mails von Touristen, welche Hilfe für verletzte, ausgesetzte, misshandelte oder in schlechtem Zustand befindliche Tiere suchen.

Der jeweilige Gemeinderat ist für die streunende Tiere der Gemeinde gesetzlich verantwortlich. Die meisten Gemeinden nehmen diese Verantwortung nicht wahr und es ist Aufgabe der privaten Tierschützer oder Tierschutzorganisationen vor Ort, diese Streuner einzusammeln und zu versorgen.
Diese Gruppen von Freiwilligen helfen bei der Adoption eines Streuner, bei Anzeigen bei der Polizei und sonstigen Fragen und Problemen, aber bei der riesigen Anzahl von streunenden Tieren auf Kreta und in ganz Griechenland sind auch diesen Grenzen gesetzt, da sie sich nur durch Spenden finanzieren. So ist leider nicht immer möglich, jedem einzelnen Tier zu helfen.

Der Tierschutz-Report Kreta listet alle Fälle von Missbrauch, Grausamkeiten, Tierquälerei und Gift-Kriminalität sowie alle positiven Vorbilder auf, welche durch tägliche Recherchen in öffentlich zugänglichen Quellen aufgedeckt wurden.

Denn leider ist es oft so, daß vornehmlich untätige oder wegschauende Behörden und Polizei sich scheuen, die Einhaltung des griechischen Tierschutzgesetz zu gewährleisten bzw derartige Täter zu verfolgen. Die jeweiligen Lokalverwaltungen sind deshalb an den Vorkommnissen oft genauso schuldhaft beteiligt, wie die Täter.

Im übrigen ist die Lage des Tierschutzes und der Strassentiere auf Kreta und in ganz Griechenland nicht eine Folge irgendeiner Krise, sondern existiert schon seit Jahrzehnten und gehört praktisch zu einer 'Kultur-Tradition'.
Zum Glück allerdings tritt insbesondere bei der jüngeren Generation ein zunehmender Bewusstseinswandel ein. Leider verursacht die aktuelle Krise Griechenlands und die hohen Kastrations- und Sterilisationskosten für die Tiere jedoch auch selbst für die Einsichtigen und Willigen zusätzliche finanzielle Probleme.

Als Besucher des schönen Kreta sollte man also nach Möglichkeit auch darauf achten, in Gegenden zu Urlauben, wo Gesetze und Ordnung sowie die Rechte der Tiere der Insel beachtet werden.

 

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