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Gesundheitswesen/Wellness

Das wohl bundesweit größte Burnout Netzwerk von Therapeuten begleitet nun auch Betroffene in Norddeutschland

Das Logo der Burnout-Lotsen.

Bisher waren die Burnout-Lotsen vor allem im Süden Deutschlands aktiv. Nun gibt es auch den ersten qualifizierten Standort mit dem Angebot eines Helpcamps in Laatzen bei Hannover.

Neue Technologien bringen der Gesellschaft keinesfalls nur Segen. Eine radikal veränderte Arbeitswelt überfordert viele Menschen mittlerweile enorm. Termin- und Konkurrenzdruck, wachsende Verantwortung und Arbeitsplatzunsicherheit sind Faktoren, die Arbeitnehmer zunehmend belasten und einen immer höheren Stellenwert neben der eigentlichen Arbeit einnehmen. Dies kann zu einem Burnout führen, wenn der Betroffene nichts dagegen unternimmt.
Burnout - ein Begriff, der mittlerweile in aller Munde ist. Doch immer noch erschreckend wenig Verständnis wird diesem Syndrom entgegengebracht. Betroffene ignorieren es, ihr Umfeld redet schnell abfällig darüber.
Auch die Ärzte und Krankenkassen tun sich schwer mit dem Begriff Burnout, nur einzelne Krankheitsbilder wie beispielsweise Erschöpfung, Depressionen oder Süchte werden diagnostiziert und behandelt. Dabei befindet sich die Gesellschaft längst im Wandel und muss sich an extrem veränderte Arbeitsbedingungen anpassen.
Hier beginnt die Tätigkeit von Karsten Schrimpf, der in seiner Praxis in Laatzen bei Hannover nun auch Betroffenen in Norddeutschland das Konzept der Burnout-Lotsen anbietet. "Als Physiotherapeut und Heilpraktiker bin ich oft auch Anlaufstelle für diejenigen, die sich in einem Burnout wähnen, aber nicht zum Arzt gehen wollen", erklärt er. "Oft scheuen sich Menschen in dieser Situation davor, einen Mediziner aufzusuchen. Da war es für mich nur zielführend, die Ausbildung zum zertifizierten Burnout-Lotsen zu durchlaufen." Der Patientenkontakt im Bereich der gesetzlich Versicherten beträgt heutzutage oft nur wenige Minuten. Ein Burnout-Lotse hingegen nimmt sich die Zeit und betrachtet das Umfeld des Hilfesuchenden. Dazu gehört ein Vorgespräch, dann ein Burnout-Gutachten, also eine Situationsanalyse mithilfe eines ausführlichen Fragenkatalogs. Anschließend werden gemeinsam Maßnahmen geplant, gegebenenfalls folgt die Vermittlung an einen Psychologen oder den Facharzt sowie die Kontrolle des Ablaufs und die Begleitung des Patienten.
Das Vorgespräch mit dem Burnout-Lotsen ist kostenlos, ab dann beginnt die Privatleistung. "Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Das gesamte Konzept ist evaluiert und DIN-zertifiziert. Wir arbeiten ganzheitlich in einem Netzwerk von bundesweit 200 Dienstleistern im Burnout-Prävention-Bereich. Leider übernehmen die Krankenkassen unsere Leistungen nicht oder nur zu einem geringen Anteil, obwohl es sich auch hierbei um gesundheitliche Vorsorge handelt", bedauert Schrimpf. Aber nicht nur dem Einzelnen kann der Heilpraktiker helfen. Als Burnout-Lotse ist er auch in der Lage, Firmen mit dem BPI (Burnout-Präventions-Index) zu zertifizieren. Der BPI hat sich inzwischen auch als Marketinginstrument bei der Anwerbung von Fachkräften in der Industrie etabliert.
Kontaktdaten: Karsten Schrimpf, Praxis für Physiotherapie und Naturheilkunde, Hildesheimer Str. 126, 30880 Laatzen, Tel. 0511-8790223
Infos: www.unser-physio.de, www.burnout-lotsen.de, www.burnout-helpcenter.de