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Kategorie: Social Media Marketing

So erhalten Sie mehr „Likes“ auf Ihrem Internetauftritt


Es ist allgemein so, dass positive Bewertungen beziehungsweise offenkundig positives Feedback der Mitmenschen das Interesse der Menschen weckt: beispielsweise lockt ein Gemälde in einem Museum, vor welchem sich eine Menschentraube gebildet hat, mehr zum Betrachten als eines, das unbeachtet an der Wand hängt. Ein Restaurant, das gut besucht ist, lockt eher zur Einkehr als eines, das nur leere Tische vorweisen kann. Dieses Phänomen ist aber nicht nur in der realen Welt zu beobachten, sondern auch im Internet.

Viele „gefällt mir“- Angaben = gutes Unternehmen?

Denken Sie an Ihr eigenes Verhalten im Internet: wenn Sie die Webseite eines Unternehmens besuchen, schauen Sie sicher automatisch nach, wie viele „Likes“ dieses Unternehmen bereits erhalten hat. Je höher diese Anzahl ist, desto beliebter scheinen besagtes Unternehmen beziehungsweise dessen Produkte/Dienstleistungen zu sein.

Und ob man es wahrhaben will oder nicht: zumindest im Unterbewusstsein lässt man sich als Nutzer von der Menge der Likes beeinflussen. Ein Unternehmen, welches kaum „gefällt mir“ – Angaben besitzt, bietet nicht so gute Leistungen wie eines mit vielen derartigen Angaben – so ist zumindest der Eindruck. Doch ist das wirklich so? Können aufgrund der Anzahl der „gefällt mir“ – Angaben Rückschlüsse über die Qualität der Produkte eines Unternehmens oder das Unternehmen an sich gezogen werden?

Gefällt mir! Der Grundgedanke des Likens…

Wenn einem Nutzer eine Webseite, ein Unternehmen, ein Produkt etc. ganz besonders gefällt, tut er dies durch Drücken des „gefällt mir“ – Buttons kund. So war es ursprünglich von den Facebook-Machern angedacht, damit die Mitglieder dieses Sozialen Netzwerkes ihren Facebookfreunden mitteilen können, was ihnen im Internet besonders positiv auffiel. In der Anfangsphase war es tatsächlich so, dass die „gefällt mir“ – Angaben auf einer Webseite der Meinung derer Besucher entsprach. Heutzutage ist dies leider nicht mehr der Fall: viele Likes = gutes Unternehmen: diese Gleichung geht insofern nicht mehr auf, als dass es einige Möglichkeiten gibt, Nutzer zum Liken zu animieren.

So erhalten Sie mehr „Likes“!

Wenn es darum geht, Nutzer zum Liken zu bewegen, sind die Unternehmen sehr erfinderisch. Eine sehr gute Methode ist beispielsweise Gewinnspiele: „Drücke `gefällt mir´ und nimm automatisch an der Verlosung von … teil“. Ohne das Liken ist es nicht möglich, an diesem Spiel teilzunehmen. Was macht also der Nutzer? Er klickt „gefällt mir“, hofft auf einen Gewinn – und hat zumindest schon mal das Unternehmen glücklich gemacht, da es eine Sympathiebekundung mehr vorzuweisen hat.

Eine ebenso erfolgreiche Methode, Nutzer zum Liken zu animieren, ist ihr Interesse zu wecken: „Klicken Sie `gefällt mir´ und wir stellen Ihnen individuell unser neues Produkt XY vor“. Viele Menschen haben genügend Zeit, wenn sie online sind, und somit auch Zeit genug, ihre Neugierde zu stillen. Der Erfolg ist verblüffend.

Auf Umwegen „Likes“ erhalten – legal oder illegal?

Nun behaupten böse Zungen, derartige Methoden, um an Likes zu gelangen, wären illegal. Doch das ist ganz und gar nicht der Fall. Denn zum einen weiß jeder mündige Nutzer, was er tut, wenn er seinen Gefallen an einem Internetauftritt ausdrückt, und zum anderen hat er jederzeit die Möglichkeit, dieses Statement wieder rückgängig zu machen: einfach „gefällt mir nicht mehr“ anklicken, und schon ist sein Like Schnee von gestern.

Vielleicht ist diese Methode nicht ganz die feine englische Art, schadet aber auch niemandem. Letzten Endes geht es doch nur darum, einen ganz menschlichen Charakterzug zu befriedigen: je mehr Mitmenschen etwas Positives über ein Unternehmen, Ereignis, Produkt etc. zu sagen haben, desto interessanter wird es für andere. Warum soll ein Unternehmen diese Tatsache nicht für eigene Marketingzwecke nutzen? Andere tun es doch auch…

 

Graphik: © kbuntu-Fotolia.com

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