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Kategorie: Pressearbeit

Pressemitteilungen veröffentlichen: Was muss beim Anschreiben an den Redakteur beachtet werden?


Businessman controls check listWenn eine Pressemitteilung an Redakteure verschickt wird, so darf dies keinesfalls ohne ein entsprechendes Anschreiben (oder: Begleitschreiben) geschehen. Dessen sind sich viele Unternehmen bewusst, doch wie ein solches Schreiben zu gestalten ist, stellt sie häufig vor ungeahnte Schwierigkeiten.

Wie hat ein Anschreiben an Redakteure auszusehen?

Wichtigkeit der Anschreiben an Redaktionen

Das Erstellen eines Anschreibens an die zuständigen Redakteure dient vor allem der Umsetzung der eignen Intentionen. Diese sind klar definiert: der Redakteur muss von der Pressemitteilung derart überzeugt sein, dass er sie veröffentlichen möchte. Dies kann jedoch nur dann geschehen, wenn ihm bereits im Anschreiben mitgeteilt wird, wovon der besagte Pressetext handelt. Nach Möglichkeit sollte bereits diese Erläuterung so interessant wie möglich geschrieben sein, denn – dessen muss sich der Ersteller immer bewusst sein – seine Pressemitteilung ist nur eine von sehr, sehr vielen, die täglich auf dem Tisch des Redakteurs landen. Ist das Anschreiben also langweilig, fade oder gar schwafelig formuliert, senkt dies die Chancen auf Veröffentlichung des Pressetextes extrem.

Anschreiben an den Redakteur richten

Der erste Punkt, der bei dem Anschreiben beachtet werden muss, ist der Adressat. Dieser ist der Redakteur, und zwar nur dieser. Dies bedeutet, dass das Anschreiben an ihn persönlich – also namentlich – gerichtet wird. Anreden wie „lieber Redakteur“, „an die Redaktion XYZ“ oder auch „an alle Redakteure“ sind somit nicht gestattet und sollten auf keinen Fall verwendet werden.

Sollte die Pressemitteilung an verschiedene Redakteure geschickt werden, so hat jeder einzelne ein eigenes Anschreiben zu bekommen. Beim Versand via Mail gilt dasselbe; andere Redakteure auf cc zu setzen, ist ein absolutes No Go.

Für Wiedererkennung sorgen

Optimal ist es, wenn der Ersteller der Pressemitteilung und der Redakteur bereits persönlich miteinander bekannt sind: in jenen Fällen kann das Anschreiben etwas persönlicher gestaltet werden, was allerdings nicht bedeutet, dass die Professionalität außer Acht gelassen wird.

Anschreiben an den Redakteur sachlich und konkret formulieren

Die meisten Redakteure ersticken in einer Flut von Post. Von daher möchten sie weder seitenlange Anschreiben, noch blumige Ausschweifungen lesen. Das Anschreiben muss somit knapp, sachlich und konkret formuliert werden. Wovon handelt der Pressetext? Was möchte das Unternehmen mitteilen? Wer ist die Zielgruppe?

Bitte keine persönlichen Stellungnahmen, Meinungen oder Äußerungen in das Anschreiben einbauen: diese sind weder für en Redakteur noch für spätere potentielle Leser von Bedeutung.

Absender nicht vergessen

Leider kommt es in der Praxis immer wieder vor, dass der Ersteller einer Pressemitteilung in seinem Anschreiben an den Redakteur vergisst, seine eigenen Kotaktdaten anzugeben. Diese sind jedoch unabdingbar, wenn er ernst genommen werden möchte (vergleichbar mit einem Telefonanruf, bei dem man sich auch namentlich vorstellt). Zu den Kontaktdaten zählen neben dem kompletten Namen, der Adresse und der Telefonnummer auch eine Emailadresse, unter der der für die Pressemitteilung Verantwortliche zu erreichen ist.

Tipp: Immer bedenken, dass Sie als Ersteller nur diese eine Chance haben, Ihre Pressemitteilung zur Veröffentlichung zu bringen. Verderben Sie sic nicht durch ein falsch gestaltetes Anschreiben an den Redakteur!

 

Graphik: © Seamartini Graphics – Fotolia.com

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