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Kategorie: Pressearbeit

Pressemitteilung für Redaktionen: Wie muss das Anschreiben gestaltet sein?


Post für Sie!Immer mehr Unternehmen haben die Wichtigkeit des Instruments Pressemitteilung erkannt und machen sich eifrig dran, solche zu erstellen und an verschiedene Redaktionen zu versenden. Leider vergessen sie dabei häufig, dass es nicht nur auf die Pressemitteilung per se ankommt, sondern ebenso auf das Anschreiben an die Redakteure. Wie muss ein solches Anschreiben gestaltet sein?

Keine Pressemitteilung ohne Anschreiben an Redakteure

Zunächst muss betont werden, dass es absolut unüblich ist und somit sehr unprofessionell wirkt, eine Pressemitteilung ohne ein Anschreiben an die Redaktion zu versenden. Ein derartiges Schreiben stellt sozusagen die Verbindung zwischen dem Ersteller und dem Adressaten her und ist somit unabdingbar.

Anschreiben an Redaktionen sind das A und O

Das Anschreiben (oder auch: Begleitschreiben), welches zusammen mit der Pressemitteilung an die Redaktionen versendet wird, ist sozusagen der berühmte erste Eindruck: es gibt keine zweite Chance. Fällt dieser Eindruck negativ aus, kann man es keinem Redakteur verübeln, wenn er keinerlei Interesse hat, sich mit dem eigentlichen Anliegen des Unternehmens zu befassen: der Pressemitteilung.

Von daher ist es von immenser Bedeutung, dass das Anschreiben an den Redakteur so gestaltet wird, dass dieser gar nicht anders kann, als sich mit der Pressemitteilung zu befassen. Was bedeutet dies in der Praxis?

Anschreiben an alle Redakteure

Das Anschreiben sollte grundsätzlich an alle zuständigen Redakteure einer Redaktion gerichtet sein. Die Aktualität deren Kontaktdaten sollte im Übrigen regelmäßig überprüft werden. Annahmen, Schreiben an den Chefredakteur würden bevorzugt behandelt werden, sind falsch: Chefredakteure haben in der Regel andere Dinge zu tun, als sich mit einer Flut von Pressemitteilungen zu befassen; dafür gibt es ja die Redakteure…

Begleitschreiben an Redakteure knapp halten

Beim Erstellen des Anschreibens sollte bedacht werden, dass sich Redakteure tagaus, tagein mit Millionen geschriebener Wörter beschäftigen. So ist es verständlich, wenn sie dankbar dafür sind, keine ellenlangen Essays durcharbeiten zu müssen. Das Begleitschreiben sollte deswegen so knapp wie möglich gehalten werden und nur die wirklich relevanten Informationen enthalten.

Eigene Kontaktdaten nicht vergessen!

Leider kommt es immer wieder vor, dass der Ersteller einer Pressemitteilung versehentlich vergisst, dem Redakteur seine eigenen Kontaktdaten mitzuteilen. Solch ein Missgeschick darf natürlich keinesfalls geschehen. Nicht nur, dass es ein Zeichen absoluter Unprofessionalität ist: wenn der Redakteur nicht weiß, an wen er sich bei eventuellen Rückfragen zu wenden hat, wird er sich kaum die Mühe machen, dies zu recherchieren. Die Folge: die Pressemitteilung wandert mitsamt dem Anschreiben in Ablage P…

 

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