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Kategorie: SEO

Penguin 4.1 ist da! Was bedeutet dieses Update für die Webseitenbetreiber?


SEO (Search Engine Optimization) PenguinNoch ist es den wenigsten Webseitenbetreibern gelungen, ihre Internetauftritte gemäß dem neuesten Panda-Update zu optimieren, schon werden sie mit einem neuerlichen Update aus dem Hause Google konfrontiert: Penguin 4.1 ist da! Nun heißt es, sich mit diesem Update auseinanderzusetzen und die eigenen Webseiten dementsprechend zu optimieren…

Google Penguin 4.1: Was ist darunter zu verstehen?

Bei dem Penguin handelt es sich um einen Filter des Ranking-Algorithmus, welcher darauf ausgerichtet ist, Webseiten zu erkennen, die illegale Methoden verwenden, um Backlinks zu erhalten. Solche Methoden können beispielsweise bezahlte oder automatisch erstellte Backlinks sein.

Penguin 4.1: Rollout hat stattgefunden!

Der Penguin selbst existiert bereits seit dem Jahre 2012. Innerhalb dieser Zeit wurde er fünfmal aktualisiert – das letzte Mal im April 2014. Eigentlich war en neuerliches Update des Penguin-Algorithmus wieder fällig, doch trotz mehrfacher Ankündigung seitens Google, dass das Penguin 4.1 Update noch in diesem Jahr kommen würde, hofften viele Webseitenbetreiber, dass es sich dabei nur um ein böses Gerüchts handeln würde. Diese Hoffnungen wurden jedoch jäh zerstört, als Googles John Mueller in einem Interview das Rollout des Penguin Updates bestätigte:

[youtube Yi21yMBO9gI].

Ob Ihre Webseite vom Penguin 4.1 bestraft worden ist oder nicht, können Sie bereits jetzt feststellen: das Rollout ist vollständig abgeschlossen.

Was können abgestrafte Webseitenbetreiber tun?

Die gute Nachricht ist, dass Webseitenbetreiber, die aufgrund des Penguin 4.1 ein schlechteres Ranking erhalten haben, genügend Zeit haben, ihren Internetauftritt pinguinfreundlich zu gestalten: bis zum nächsten Penguin-Update wird sich keinerlei Veränderung des Rankings mehr ergeben (was gleichzeitig auch die schlechte Nachricht ist, da auch eine positive Veränderung nicht möglich ist…). Dieses Procedere ist allerdings nicht neu: sobald eine Webseite durch ein Penguin-Update abgestraft worden ist, muss sie bis zum folgenden diesbezüglichen Update warten, um in den Suchmaschinen wieder besser zu ranken. Im Umkehrschluss können jedoch jene Webseitenbetreiber, die nicht abgestraft worden sind, beruhigt sein: bis das nächste Penguin-Update kommt, haben sie keine Abstrafung seitens Google zu befürchten.

Ist eine Webseite vom Penguin 4.1 betroffen, so hilft nur eines: eine intensive Überprüfung der Backlinks, die auf diese Seite verweisen. Das Fatale daran ist allerdings, dass nicht automatisch jede Verschlechterung im Ranking gleichbedeutend mit einer Abstrafung sein muss: es kommt durchaus vor, dass Webseiten schlechter gerankt werden, weil viele Links von schlechteren Webseiten auf sie verweisen. Dies differenzieren zu können, ist nicht immer einfach und erfordert viel Zeit und Mühe.

Generell gilt: Schlechte Backlinks, welche auf die eigene Webseite verweisen, müssen entfernt werden – nur so hat man als Webseitenbetreiber eine Chance, beim Penguin nicht in Ungnade zu fallen…

Graphik: © romet6 – Fotolia.com

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