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Worauf man bei der Rentenversicherung achten muss, Teil 2

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Erfahren Sie im zweiten Teil, wo sich Versprechen von Garantien unterscheiden.

Die Entscheidung für die Rentenversicherung von dieser und nicht der anderen Gesellschaft ist meistens davon abhängig, was mir die eine oder die andere Gesellschaft als Rente verspricht.
Doch was gilt dieses Versprechen? Kann ich mich auch wirklich darauf verlassen?
Die Antwort liegt wie so oft in den Bedingungen.
Grundsätzlich ist die Höhe der versprochenen oder garantierten Rente von drei Dingen abhängig. Das hört sich zunächst einfach an, wird aber dann kompliziert, weil die drei Dinge miteinander verknüpft sind.
Als erstes hängt die Höhe der Rente ganz klar von der Höhe der Zinsen ab. Garantiert mir eine Gesellschaft 5%, dann ist das mehr als 2,5%. Logisch.
Das zweite sind die Überschüsse. Erwirtschaftet die eine Gesellschaft mehr Überschüsse als die andere, muss sie auch mehr ausschütten und ich bekomme mehr Geld. Auch logisch.
Drittens gibt es noch den Rentenfaktor. Mit diesem wird aus dem Geld, das am Ende im Vertrag ist, eine Rente gebildet. Derzeit gibt es für 10.000€ Vertragsguthaben ungefähr 30€ Rente. Verspricht ein Versicherer einen höheren Rentenfaktor, gibt es mehr Rente.
So einfach kann's sein.
Man muss aber darauf achten, und hier wird es kompliziert, ob der versprochene Zins und der versprochene Rentenfaktor auch für Überschüsse, Zuzahlungen und Dynamiken gelten.
Gerade in Zeiten der Niedrigzinsphase bilden die Überschüsse einen großen Teil der Ablaufleistung. Wenn hier die Garantie fehlt, ist die versprochene Rente vielleicht nur noch die Hälfte wert.
Ein kleines und sehr stark vereinfachtes Beispiel. Angenommen ich habe in meinem Vertrag 10.000€ garantiertes Kapital und weitere 10.000€ aus Überschüssen. Für die garantierten 10.000€ gilt der Rentenfaktor 30, für die anderen 10.000€ wird ein neuer Faktor festgelegt. Dabei wird dann zugrunde gelegt, wie hoch die durchschnittliche Lebenserwartung ist und selbstverständlich auch, was sich der Versicherer hier leisten kann. Zumindest für die Lebenserwartung kann man davon ausgehen, dass sie steigen wird und somit der Rentenfaktor niedriger werden wird.
Die Verzinsung der Überschüsse und der Dynamiken funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Wenn die Versicherungsgesellschaft hier die Möglichkeit hat, auf Marktschwankungen zu reagieren, dann muss sie das aus wirtschaftlicher Sicht auch tun.
Hier macht es sich bezahlt, auf einen freien Versicherungsmakler zu setzen, der weiß, worauf es ankommt und der die Bedingungen der verschiedenen Gesellschaften geprüft hat.
Dann werden gegebene Versprechungen auch wirklich gehalten.

 

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