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Insyma: Wie der Hotelberater eine ganze Branche retten will

www.insyma.com

Buchungsplattformen haben bei Hoteliers nicht immer ein gutes Image.Die geringen Margen werden durch überzogene Buchungsgebühren gedrückt. Marketingexperte Beat Hofstetter weiss, wo die Probleme sind.

Die Ausbeutung durch Expedia & Co.

Der Gang zum Internet ist leicht. Auf Bewertungsplattformen wie Expedia und Ebooker lassen sich Angebote und Bestpreise spielend einfach vergleichen. Moderne Hotelgäste nutzen immer öfter solche Plattformen, ahnen meist aber nicht, dass sie eine ganze Branche gefährden. Ein reiner Preisvergleich lässt sich bei Kommissionen von bis zu 30 Prozent nicht mehr gewährleisten. "Die Betreiber solcher Plattformen werden die Margen der Hoteliers noch weiter drücken, bis schliesslich nichts mehr übrig bleibt", ist sich Beat Hofstetter sicher. Der Marketingexperte muss es wissen, schliesslich hat er seine ersten Erfahrungen im Hotelfach gesammelt.

Im Hotelgewerbe werden nicht selten 75 Prozent der Erträge für Personal und Waren aufgewendet. Neben den monatlichen Ausgaben für Immobilien und Betriebskosten und nach Abzug der Kommissionen für Buchungsplattformen bleibt zu Leben nicht mehr viel übrig. "Solche Abgaben sind völlig überzogen und in der Zukunft nicht haltbar", verspricht Beat Hofstetter. Mit seinem Beratungsunternehmen insyma hilft er Hoteliers, sich ein eigenes Standbein, unabhängig solcher Buchungsplattformen, aufzubauen.

Auf sich selbst schauen

Ein Grund, warum der Erfolg solcher Portale weiterhin anhält, ist die fehlende Positionierung innerhalb der Hotelbranche. "Viele Hoteliers wissen nicht einmal, für was ihr Haus steht", ist sich der Experte sicher. Fehlende Differenzierung sorgt dafür, dass es für Kunden letztlich egal ist, in welchem Hotel sie übernachten, solange der Preis nicht zu hoch ist. Neue Metasuchmaschinen wie der Google Hotelfinder erleichtern die Buchungen über die eigene Webseite und schaffen Konkurrenz für etablierte Seiten. "In Zukunft wird sich die Marktkonzentration dahin verändern, dass grosse Buchungsplattformen weniger Zuspruch erfahren und Hotelübernachtungen wieder mehr über die hoteleigenen Webseite abgewickelt werden," ist sich Beat Hofstetter sicher.

 

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