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Gesundheitswesen/Wellness

Fitness-Trends 2015

Eine sich so rasant entwickelnde und innovative Branche wie die Fitnessbranche lebt von Trends.

Doch bei der Vielzahl an aufkommenden und abebbenden Trainingskonzepten, Dienstleistungen und Produkten kann man schnell den Überblick verlieren. Daher geben der DSSV und die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement ab sofort jährlich eine Einschätzung für das laufende Jahr ab, welcher Trend sich in der Fitnessbranche nachhaltig durchsetzen wird. Für das noch junge Jahr 2015 sind es folgende zehn Trends, die die Fitnesslandschaft prägen werden:

1. Hochqualifizierte Fitnesstrainer
Die Professionalisierung ist und bleibt der vorherrschende Trend in der Fitnessbranche. Hochqualifiziertes Personal, das sich in Form von nebenberuflichen Qualifikationen bis hin zu dualen Bachelor- und Master-Studiengängen weiterbildet, wird auch 2015 ausgebildet und in Fitness- und Gesundheits-Anlagen für ein hohes Maß an Trainingsqualität sorgen.

2. Functional Training
Schon 2014 war Functional Training einer der größten Trends in der Fitnessindustrie. Auch 2015 wird der Trend nicht abebben und eine große Zahl an Fitness- und Gesundheits-Anlagen ihr Portfolio weiter in Richtung ganzheitliches Fitnesstraining erweitern. Ganzheitlich bedeutet beim Functional Training, dass der Fokus des Trainings weg von isolierten Muskelpartien hin zum Training ganzer Muskelgruppen geht.

3. Fitness für Best Ager
Bereits jetzt ist fast jedes vierte Mitglied in deutschen Fitness- und Gesundheits-Anlagen über 50. Nicht nur auf Grund des demografischen Wandels wird sich diese Zielgruppe immer mehr für das Produkt Fitness und Gesundheit interessieren. Die Fitnessindustrie hat sich auf diese Zielgruppe bereits gut eingestellt und wird das auch im kommenden Jahr weiter tun. Zu den altersspezifischen Angeboten zählen dabei u. a. eine ausführliche Anamnese, Muskellängentraining, Rückenschule und altersgerechtes Krafttraining.

4. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Bereits jeder dritte Arbeitgeber bietet seinen Beschäftigten Fitness- oder Sportangebote zu vergünstigten Tarifen an – Tendenz 2015: stark steigend. Die Ziele eines betrieblichen Gesundheitsmanagements reichen von der Unterstützung der Beschäftigten hinsichtlich der
Ausübung gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen über die Gestaltung von gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen bis hin zum Demografie- und Fehlzeitenmanagement.

5. Virtuelle Fitness
Virtuelle Fitnesskurse werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Auch 2015 werden immer mehr Menschen die Vorteile des multimedialen Trainings für sich entdecken: Zeitliche Flexibilität, hohe sportwissenschaftliche Qualität und günstige Konditionen.

6. Personal Training
Personal Training ist längst nicht mehr nur dem amerikanischen Markt vorbehalten. Auch in Deutschland wird die 1:1-Betreuung immer beliebter. Die Vorteile liegen auf der Hand: Effektivität, zeitliche Flexibilität und bestmögliche Motivation.

7. Muskellängentraining
Im Alltag wird der Mensch unbeweglich. Seine Muskeln verkürzen sich. Dies macht sich durch Verspannungen im sensiblen Hals-Nacken-Bereich bemerkbar. Auch Rückenschmerzen sind auf diese Muskelverkürzung zurückzuführen. Mit Hilfe von Muskellängentraining lässt sich dieser Fehlhaltung entgegenwirken. Das Ziel: Die verkürzten Muskeln sollen wieder in die Länge trainiert und gestärkt werden, der Mensch so zu alter Beweglichkeit zurückfinden.

8. Krafttraining
Krafttraining ist und bleibt der absolute Klassiker des Fitnesstrainings. Vor allem dem altersbedingten Muskelmasseverlust ab dem 30. Lebensjahr – hier verliert der Mensch 0,5 % Muskelmasse im Jahr – gilt es entgegenzuwirken, um weiterhin fit und gesund durchs
Leben zu gehen.

9. Zirkeltraining
Die Idee des Zirkeltrainings ist nicht neu – die Ausführung an speziellen Fitnessgeräte-Zirkeln jedoch mittlerweile perfektioniert. Diese meist elektronischen Geräte-Zirkel bieten u. a. integrierte Elektromotoren, die den Trainingswiderstand dynamisch regeln, womit
man zwischen verschiedenen Trainingsmethoden wählen kann, automatische Geräteeinstellungen, die falsche und gesundheitsschädigende Sitzpositionen ausschließt und mehrgelenkige Geräteeinstellungen, die ergonomisches und orthopädisch korrektes Training erlauben.

10. Anamnese und Ergebnismessung
Die Messung und Auswertung der körperlichen Leistung wird auch 2015 hoch im Kurs stehen. Dazu zählen neben Fitness-Trackern auch hochprofessionelle Anamnese-Installationen, die in regelmäßigen Intervallen u. a. Herz- und Stressmessung, Stoffwechselanalyse, Leistungsdiagnostik, Ernährungsprogramme, Analyse der Körperzusammensetzung, Blutdruckmessung und Wirbelsäulenanalyse bei den Kunden durchführt.