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Alles in Ordnung? - Der Unordnung den Kampf ansagen

Ein ordentlicher Haufen ... oder?

Ordnung ist das halbe Leben und die andere Hälfte vebringen wir oft mit der Suche nach irgendwelchen Dingen.

In einem freien Land leben, die freie Wahl haben und sich kaufen können, was man mag. Das ist für uns Realität. Gut so. Doch glücklich macht uns das nicht. Für Glück sind unterschiedliche, individuelle Faktoren zuständige. Doch ein Faktor, so konnten Psychologen in einer langangelegten Studie bereits Anfang der 2010er Jahre feststellen, trägt bei fast 86% der erwachsenen Bevölkerung dazu bei, sich wohler und somit ein bisschen glücklicher zu fühlen: Ordnung. Die Forscherin Sheena Iyengar von der Columbia-Universität in New York brachte es nach vielen Versuchen und Studien auf den Punkt: Je weniger Auswahl wir haben, umso zufriedener sind wir. Das lässt sich nicht nur auf das allgemeine Konsumverhalten anwenden sondern hat auch im privaten Bereich Gültigkeit. Nicht umsonst haben Trends wie Minimalismus und Purismus ihre Berechtigung.

Aufräumzeit für jeden
Die Reduktion auf das Wesentliche, so könnte man die neuen Wohnformen zusammenfassen. Doch was steckt dahinter? Es geht darum, nur Dinge zu besitzen, die man wirklich braucht, die das Leben leichter machen, an denen man Spaß hat. Das erleichtert den Alltag, macht zufriedener und fängt beim Ordnung halten an. In Amerika weiß man das schon seit den 1980er Jahren und auch in der Schweiz und Österreich wird nicht nur darüber geredet, sondern angepackt. Hier in Deutschland kommt dieses Wissen erst nach und nach an.
Doch Hilfe ist in Sicht. "Zugeben mag es kaum einer, aber in vielen deutschen Haushalten herrscht Chaos", erzählt Yasmin Büttner-Woller. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Anja Zobott gründeten sie in Burgwedel in der Nähe von Hannover die Aufräumzeit.
Chaos, auch Unordnung genannt, ist oft der Grund dafür, dass sich Menschen in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr richtig wohl fühlen. "Die Überflussgesellschaft, in der wir leben, macht es leicht, viele, Dinge anzuhäufen, die nicht benötigt werden" führt Büttner-Woller weiter aus, "und da setzen wir an." Ziel der Aufräumzeit ist es, den Kunden auf dem Weg zu mehr Effizienz und Freiraum zu begleiten. Die Wohnraum-Optimierung und mehr Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden stehen dabei im Vordergrund. Dabei geht es nicht passenden Klamotten im Kleiderschrank genauso an den Kragen wie Büchern, die eh nicht gelesen werden oder Zeitschriftenstapel, die keiner mehr durcharbeitet. Nie zu vergessen: Man trennt sich von Dingen, nicht von Erinnerungen.

Ordnung ist das halbe Leben - die Suche nach Dinge, die andere Hälfte
Fast jeder weiß, wie Ordnung funktioniert aber kaum jemand schafft es, danach zu handeln. Dabei wäre es so einfach. "Ziel der Aufräumzeit mit uns ist, gemeinsam ein nachhaltiges Konzept zu etablieren, das im besten Fall erneute Unordnung verhindert", erläutert Zobott die Aufräumzeit. Ihre Worte klingen erstrebenswert, einleuchtend.
Deshalb haben Zobott und Büttner-Woller im eigenen Umfeld angefangen. Denn Ordnung hat nichts mit Wohlstand zu tun und noch weniger mit Herkunft oder Geschlecht. Der Praxistest erfolgte auf dem eigenen Dachboden, im eigenen Arbeitszimmer, in der Garage und im eigenen Kleiderschrank. Kein Bereich wurde ausgelassen. Bücher, Schuhe, Klamotten, Andenken, Fotos und Schreibtische wurden genau unter die Lupe genommen. Es wurde geräumt, sortiert, weggeworfen, verschenkt, verkauft und wieder eingeräumt. Am Ende blieb neben der wiedererlangten Übersicht über den eigenen Besitz ein Gefühl der Zufriedenheit, der Leichtigkeit. Angestachelt und aufgerüttelt machten sich die beiden auf die Suche nach Wegen, ihre Erfahrungen an andere weiter zugeben. Ausführlicher Recherche folgte, viele Gespräche mit Freunden, Bekannten, Angehörigen und auch völlig Fremden. Sie besuchten verschiedensten Seminare, ließen sich coachen und lernten Ordnung. Bis nach Chicago führte ihr Weg. Denn - wie üblich - ist den Amis schon länger bewusst, welchen Stellenwert Ordnung und Aufräumen im Leben haben. Viele verschiedene Ansätze und noch mehr Thesen lernten sie kennen. Am Ende entwickelten sie ein Grundgerüst, auf dem jede individuelle Kundensituation aufbauen kann.
Seit Anfang 2015 unterstützen Zobott und Büttner-Woller professionell auf dem Weg zu mehr Übersicht. Dabei kam schon so manches Vergessene oder auch Kurioses zum Vorschein. Noch eingepackte Weihnachtsgeschenke waren dabei und Geld. Aber am meisten werden Sachen gefunden, die schon lange vermisst werden. Und das Bewusstsein wird geschärft. Für das, was wirklich notwendig ist und für Überflüssiges. Eine spannende Erfahrung, diese Aufräumzeit, wie ein "heilsamer" Schock.

 

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