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Fünf Tipps: So können Start-Ups Kosten sparen

Die Zukunft ist mobil

Das Gründungsinteresse ist im Jahr 2012 erneut gesunken. Fast ein Viertel weniger erkundigen sich bei der IHK zur Existenzgründung. Erfahren Sie mehr wie Startups kosten sparen können.

Unternehmensgründungen haben es schwer. Die Mehrzahl der Personen, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, muss bereits in den ersten beiden Jahren wieder aufgeben. Laut dem Bundeswirtschaftsministerium gab es im Jahr 2012 deshalb zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder ein negatives Gründungssaldo: Es verschwanden mehr Unternehmen vom Markt als neugegründet worden sind. Fast immer geht den Neugründungen das Geld aus. Es kommt regelmäßig zu Kostenexplosionen, welche die geringen Budgets der Start-Ups sprengen. Eine erfolgreiche Finanzierung wird zum Schlüssel zum Erfolg. Faktisch bedeutet dies: Es muss gespart werden - allerdings mit Sinn und Verstand.

Die fünf besten Spar-Tipps für Start-Ups

1. Wer den Sprung in die Selbstständigkeit plant, verfügt in aller Regel über viele Freunde, die beim Arbeiten helfen könnten. Viele Gründer haben ein schlechtes Gewissen, diese Dienste in Anspruch zu nehmen. Solche Scheu sollte man ablegen: Zum einen ergibt sich über kurz oder lang immer die Chance, den Gefallen zu erwidern, zum anderen lassen sich Freunde mit einem leckeren Abendessen bezahlen - was immense Gehaltskosten spart.

2. Bestimmte Aufgaben kann ein Start-Up ohne Probleme outsourcen. Für die Erstellung einer Homepage, das Putzen der Büroräume oder die Buchhaltung muss erst einmal niemand direkt eingestellt werden. Externe Dienstleister erledigen diese Aufgaben zuverlässig. Da der diesbezügliche Markt breit gefächert ist, kann man über einen Preisvergleich viel Geld sparen.

3. Start-Ups sollten hohe Fixkosten nach Möglichkeit vermeiden. Insbesondere der Standort spielt eine ausgesprochen wichtige Rolle. Oft muss man kein Büro mieten, sondern kann in der eigenen Wohnung arbeiten. Bei Internet-Start-Ups ist das Home Office über einen langen Zeitraum möglich und schont das Budget. Alternativ können auch Räumlichkeiten mit anderen Start-Ups geteilt werden.

4. Später müssen sich die Gründer als Geschäftsführer ein eigenes Gehalt zahlen. In der Anfangszeit sollten sich die Gründer in Bescheidenheit üben - und ihr Gehalt auf einen Euro setzen. Private Ersparnisse sind bei einer Unternehmensgründung deshalb unbedingt erforderlich.

5. Gewisse Anschaffungen sind für Start-Ups unverzichtbar: Dazu zählen beispielsweise Computer, Telefone oder Büromaterial. Allerdings lohnt es sich, mit Sinn und Verstand einzukaufen: Braucht man beispielsweise Möbel oder hat man im eigenen Keller noch Tische und Stühle, welche auch erst einmal reichen? Muss man wirklich eine teure Telefonanlage anschaffen, wenn der Großteil der Kommunikation über das Internet läuft? Hier lohnt es sich, eine Liste zu erstellen, die trennt, was wünschenswert und was wirklich nötig ist.

Fazit: Sparen über die clevere Ausnutzung bestehender Ressourcen
Start-Ups müssen in der Anfangszeit rigoros sparen, um nicht frühzeitig zu scheitern. Der Rotstift muss dafür aber mit Sinn und Verstand angesetzt werden. Bestehende Ressourcen - Freunde, die eigene Wohnung, die technischen Möglichkeiten des Internets, etc. - müssen herausgearbeitet werden, um sie optimal einzusetzen. Im Laufe der Zeit stoßen diese an ihre Grenzen, doch zu Beginn sind sie die Stützen, die das wirtschaftliche Überleben sicherstellen.