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Bildung/Beruf/Weiterbildung

Ausbildung kann auch krank machen

Eine Ausbildung ist ein wichtiger Schritt im Leben und nicht selten werden hier entscheidend die Weichen für die Zukunft gestellt. Doch eine Ausbildung kann auch Probleme mit sich bringen und krank ma

Nicht nur im normalen Arbeitsleben steigen die Anforderungen an die Arbeitnehmer. Auch schon innerhalb der Ausbildung steigen die Erwartungen an die oder den Auszubildenden und nicht selten kann eine Ausbildung auch krank machen. Unter Umständen kann dies für einen Auszubildenden ein sehr großes Problem darstellen, denn ein Abbruch der Ausbildung ist mitunter eine sehr schlechte Alternative.

Die Ursachen für Krankheit in der Ausbildung kann vielfältig sein. Die Rede ist hier aber nicht von Krankheiten im herkömmlichen Sinne wie beispielsweise die Erkältung, die den Auszubildenden für ein paar Tage ins Bett befördert. Vielmehr ist hier die Rede von gravierenden und schwerwiegenden Krankheiten im körperlichen, aber auch seelischen Bereich. Gerade für Schulabgänger kommen im Rahmen einer Ausbildung sehr oft ungewohnte körperliche Tätigkeiten auf sie zu und führen zu einer Vielzahl von möglichen Krankheiten. So stehen starke Rückenschmerzen oder auch Arbeitsunfälle ganz weit oben in der Liste der auftretenden Krankheiten.

Aber auch die psychische Belastung steigt immer mehr und es ist keine Seltenheit, dass in einigen Betrieben bereits Auszubildende gemobbt und schikaniert werden. Aber auch Leistungsdruck kann krank machen und den Auszubildenden vor eine schwere Entscheidung stellen. Auf keinen Fall sollte man in solchen Fällen schweigen und alles stumm ertragen. Je früher man von seinen Probleme erzählt, desto schneller kann eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Es ist auf keinen Fall ratsam, sich nur wegen einem Ausbildungsabschluss sich durch die Ausbildung zu quälen und vielleicht deshalb langwierige Folgeschäden zu bekommen. Es gibt mittlerweile sehr viele gute Beratungsangebote bei Handelskammern und Handwerkskammer und man sollte nicht zögern, diese Angebote auch anzunehmen.