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IDV Institut Köln - wann ist eine Restschuldversicherung sinnvoll ?

Kreditnehmer kennen die Problematik mit der Restschuldversicherung. Das IDV Institut Köln hat nachgefragt wann und ob eine Restschuldversicherung sinnvoll ist.

Die Rückzahlung eines Kredites dauert normalerweise mehrere Jahre. In dieser Zeit kann sich die finanzielle Situation des Kreditnehmers drastisch ändern. Es kann Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder im schlimmsten Fall sogar der Tod eintreten. Viele Banken möchten sich gegen diese Risiken absichern und bieten zu dem Kredit eine Restschuldversicherung an. Manche von ihnen gehen sogar so weit und verweigern einen Kredit, wenn der Antragsteller keine Restschuldversicherung abschließen möchte, so die Aussage einzelner Befragter des IDV Institut Köln. Es ist jedoch nicht immer sinnvoll, eine solche abzulehnen. Es hängt jedoch von den Gegebenheiten jedes einzelnen Kreditnehmers ab, wann eine Restschuldversicherung sinnvoll ist und wann nicht.

Was ist eine Restschuldversicherung ?

Bei vielen herrscht Unklarheit darüber, was eine Restschuldversicherung ist beziehungsweise, wann sie welche Zahlungen übernimmt. Die klassische Form der Restschuldversicherung übernimmt die Zahlung der Raten, wenn der Kreditnehmer stirbt. Das IDV Institut Köln fand heraus, dass nicht selten die Hinterbliebenen vor dem Ruin standen, weil der Kreditnehmer nicht abgesichert war. Mittlerweile umfasst eine Restschuldversicherung auch die Berufsunfähigkeit bei Krankheit oder eine unverschuldete Arbeitslosigkeit.

Wann ist sie sinnvoll ?

Das Ergebnis des Kölner IDV Institut ist klar: ein Kredit sollte in jedem Fall zusätzlich abgesichert werden, wenn es sich um einen hohen Kreditbetrag mit einer entsprechend langen Laufzeit handelt. Das ist zum Beispiel bei einem Immobiliendarlehen der Fall. Nicht selten beträgt die Laufzeit solcher Darlehen 20 Jahre und mehr. Wer sich in einem solchen Fall nicht absichert, handelt gegenüber seinen Verwandten sträflich nachlässig. In der Vergangenheit kam es leider schon viel zu oft zu dem Fall, dass im Todesfall die Angehörigen die Raten nicht bezahlen konnten und ihr Haus deswegen verloren haben.

Wann ist sie reine Geldverschwendung ?

Nimmt ein Paar einen Verbraucherkredit auf und sind beide berufstätig, dann ist die Absicherung wesentlich höher, als wenn nur ein Gehalt vorhanden wäre. Viele Haushalte nehmen einen Kleinkredit zum Kauf von Möbeln, zur Anschaffung eines neuen Fernsehers oder Computers auf. Der Abschluss einer Restschuldversicherung wäre in diesem Fall höchstwahrscheinlich reine Geldverschwendung, zumal eine solche die Kreditsumme erhöht und dadurch auch der effektive Jahreszins gleich mit ansteigt. Das übersehen die meisten Verbraucher, so das IDV Institut Köln. Handelt es sich also nur um eine geringe Summe und verlangt die Bank den Abschluss einer Restschuldversicherung, dann sollte man sich nach einer anderen Bank umsehen.

 

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