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Deutscher Tierhilfe Verband e.V. kämpft gegen skrupellosen Welpenhandel

Deutscher Tierhilfe Verband e.V. kämpft gegen skrupellosen Welpenhandel

Seit Jahren verzichten die Tierhandlungen in Deutschland aus Gründen des Tierschutzes auf den Verkauf von Hundewelpen.

Dieses ungeschriebene Gesetz bricht seit Anfang dieses Jahres der höchst umstrittene Tierhändler Norbert Zajac. Er verkauft in seinem Duisburger Geschäft Hundebabys aller Rassen. Dagegen setzt sich der „Deutsche Tierhilfe Verband e.V.“ gemeinsam mit der „Initiative gegen Welpen-Discount“ zur Wehr.

Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik von Tierschützern. So verkauft der Tierhändler Norbert Zajac in seinem Geschäft zahlreiche Wildtiere, wie Affen, die für die Privathaltung vollkommen ungeeignet sind. Seit Anfang dieses Jahres bietet der als skrupellos verschriene Tierhändler auch Hundewelpen zum Verkauf an. Dabei verzichten Tierhandlungen in Deutschland seit Jahren aus Tierschutzgründen freiwillig auf den Verkauf von Hunden.

Der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. lehnt den Verkauf von Hundewelpen im Zoohandel entschieden ab und unterstützt daher die „Initiative gegen Welpen-Discount“. Die Initiative ist ein Zusammenschluss zahlreicher Tierschutzorganisationen, die sich gegen den Welpenhandel bei „Zoo Zajac“ zur Wehr setzen. Gemeinsam demonstrieren die Aktivisten des Deutschen Tierhilfe Verbandes e.V. mit der Initiative regelmäßig in der Duisburger Innenstadt, um auf den skrupellosen Welpenhandel bei „Zoo Zajac“ aufmerksam zu machen, und unterstützten die Aufklärungskampagnen im Internet und den Social Networks.

Die Anschaffung eines Hundes sollte wohlüberlegt sein. Ein Hund und ganz besonders ein Welpe braucht viel Pflege und Aufmerksamkeit. Zudem ist die Haltung eines Hundes auf die Dauer mit horrenden Kosten für Futter und Tierarzt verbunden. Mit dem Ausstellen von niedlichen Hundewelpen und dem Verkauf der Tiere an jedermann schafft „Zoo Zajac“ aus Sicht des Tierhilfe Verbandes die Tierschutzprobleme von morgen. Schon jetzt sind die Tierheime voll mit unüberlegt angeschafften Hunden.

Norbert Zajac scheint diese Problematik nicht weiter zu berühren. Er will zukünftig in seinem Geschäft jährlich rund 1000 Welpen verkaufen. Für den Deutschen Tierhilfe Verband e.V. macht dieses Geschäftsgebaren deutlich, dass freiwillige Übereinkünfte mit Tierhalter- und Händlerverbänden nicht ausreichen, um Tiere zu schützen. Daher fordert er gemeinsam mit der „Initiative gegen Welpen-Discount“ ein gesetzliches Verbot des gewerblichen Verkaufs von Hunden und Katzen in Zoohandlungen.



 

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