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DAheim FERNweh - Anastasiya Nesterova & Anja Tchepets

Anja Tchepets, Grüne Küche (© )

Am 07. August um 11 Uhr eröffnet die Galerie Tobien in Husum eine Ausstellung mit Malerei, Grafik und Buchdruck von Anastasia Nesterova und Anja Tchepets. 

Die aus der Ukraine und Russland stammenden Künstlerinnen sind seit Jahren miteinander befreundet. Sie präsentieren Arbeiten, die voneinander getrennt und vereint, an den unterschiedlichsten Orten in Deutschland entstanden sind. Die Künstlerinnen sind zur Eröffnung anwesend.

Im Schatten des Ukrainekriegs wirft diese Ausstellung Fragen zur Definition von Heimat, Fremde, Verbundenheit und Fernweh auf. Beide Künstlerinnen leben seit Jahren in Deutschland und haben zahlreiche Arbeitsstipendien erhalten. Immer wieder findet an neuen Orten ein Abgleich mit Bekanntem statt.

Anastasiya Nesterova wurde in Sewastopol geboren. Als Tochter einer Malerin begann sie ihr Kunststudium in der ukrainischen Hafenstadt Odessa. Später schloss sie ihr Studium an der Fachhochschule Münster, in Nordrhein-Westfalen ab. Dort lebt und arbeitet sie bis heute. Doch das Meer, die karge Küstenlandschaft und die menschliche Definition dieser natürlichen Umgebung bleiben die vorherrschenden Themen ihres Werks.

Anja Tchepets wurde in St. Petersburg, in eine Künstlerfamilie geboren.  Ihr Großvater war Professor an der Akademie der Künste in St. Petersburg, ihr Vater ist Maler, ihre Mutter war Illustratorin. Im Alter von 20 Jahren wanderte Anja Tchepets nach Kanada aus und begann ein Grafikstudium in Montreal. Ihr Studium beendete sie später in Berlin, an der Kunsthochschule Weißensee. In der Ausstellung befinden sich von Anja Tchepets Grafiken und in kräftigen Farben gemalte Ölbilder von russischen Kommunalwohnungen, Hinterhöfen und Treppenhäusern.  

Weite, Tiefe, Ferne heißen die drei Bände des Buchprojekt Darüber hinaus. Zwischen 2019 und 2020 arbeiteten Anastasiya Nesterova und Anja Tchepets gemeinsam an diesen grafischen Büchern. Neben den Grafikbänden werden auch einige in Mischtechnik gemeinsam erstellte Grafiken zu sehen sein. 

 

Laufzeit der Ausstellung: 7. August bis 1. Oktober

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
9.30 bis 18.00 Uhr
Samstag
9.30 bis 15 Uhr


 

 

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