Aktuelle Pressemitteilungen

IT/Software/Web 2.0

Preisträger des Deep Tech Award 2016 stehen fest

Die Preisträger und die Laudatoren. Foto: Ines Weitermann/ Presse & Marketing

Vier Preisträger aus Berlin mit 60.000 Euro Preisgeld geehrt

PTX tech GmbH, Factor-E Analytics GmbH, MCS DataLabs GmbH und Cassantec GmbH heißen die vier Berliner Preisträger des mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Deep Tech Awards 2016.

Der Preis wurde vor wenigen Tagen durch Cornel Pampu, Referatsleiter IKT, Medien, Kreativwirtschaft bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung und die SIBB-Vorstände Thomas Schröter und Dirk Stocksmeier in Berlin übergeben.

Die Preisträger im Einzelnen:

1.Preis - 20.000 Euro für "4D MMS Vision-System" der PTX tech GmbH, Wilhelm-Kabus-Straße 21 - 35, 10829 Berlin. PTX tech wurde 2014 gegründet und hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der eingebetteten Systeme für Industrieautomatisierung.

2. Preis - 15.000 Euro für Lösung "Factor-E Analytics" von Factor-E Analytics GmbH, Hardenbergstraße 38, 10623 Berlin. Das Unternehmen wurde Stylianos Chiotellis (CEO) und Ioannis Relakis (COO) mit Ausbildung in Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik gegründet.

2. Preis - 15.000 Euro für "Wearable SmarKo" (Smarte Konnektivität]) von MCS DataLabs GmbH, Bismarckstraße 10-12, 10625 Berlin.MCS Datalabs GmbH (MCS) ist ein im Jahr 2012 gegründetes Berliner Technologieunternehmen mit Entwicklungsfokus auf Wearable Technologies, Internet of Things, IP-Based Communication, Software-Applikationen und Big Data Analytics.

3.Preis - 10.000 Euro für Lösung "Cassantec Prognostics" der Cassantec GmbH, Bismarckstraße 10-12, 10625 Berlin. Gegründet in Berlin im Jahr 2014, hat die Cassantec GmbH eine prognostische Lösung als "Killer-App" für Predictive Maintenance entwickelt.

Michael Pemp, Referent bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung für die IKT Branche: Ich danke der Jury sehr für die gute Zusammenarbeit, die intensive Begutachtung und die gemeinsame Bewertungsentscheidung der vielen facettenreichen und durchweg interessanten Bewerbungen! Das Spektrum der Bewerbungen zeigte auf, wie groß das Potential für Anwendungen und Technologielösungen aus dem Bereich IoT in Berlin ist. Die prämierten Beiträge reichten von der Lösung für die vorausschauende Instandhaltung und Wartung von Fertigungsmaschinen bis hin zu flexiblen und mobilen Systemen zum Gesundheits- und Therapie-Monitoring. Die Prämierungen und der Wettbewerb insgesamt leisten einen guten Beitrag zur Weiterentwicklung und Etablierung der Produkte auch weit über Berlin hinaus. Es wäre überaus erfreulich, wenn sich aus dem Wettbewerb Folgevorhaben, wie im letzten Jahr beispielsweise im Rahmen des Berliner Innovationsförderprogramms "ProFIT", ergeben würden. Ich gratuliere im Namen der Jury allen Preisträgern!"

Thomas Schröter, Jurymitglied und Vorstandsvorsitzender des SIBB e.V. zum Wettbewerb: "Auch der zweite Deep Tech Award hat einmal mehr gezeigt, welches Potential in den vielfältigen technologisch ausgereiften Lösungen und Produkten, die in den Berliner KMU´s der IT- und Internetwirtschaft das Licht der Welt erblicken, stecken und in welch vielfältiger Weise enorme Zusatznutzen für Produktion, das Gesundheitswesen, die Automatisierung oder für andere Bereiche damit angeboten werden. Ich freue mich, dass die Berliner KMU´s mit der Würdigung im Rahmen dieses Preises auch aus dem Schatten der sogenannten "Großen" heraus treten können und in diesem Rahmen die entsprechende öffentliche Würdigung erfahren. Auch das wollen wir mit dem Preis erreichen - die Sichtbarmachung der Leistungsfähigkeit der klein- und mittelständischen Berliner IT-Wirtschaft."

Dirk Stocksmeier, Vorsitzender Business Applications for the Mobile World e.V.: "Die mit dem Begriff ´IoT´ bezeichnete Vernetzung von Gegenständen ist dabei, Alltag und Arbeitsleben grundlegend zu verändern. Neben den großen IT-Playern haben klassische Industriekonzerne, aber auch viele IT-Mittelständler und aufstrebende Start-Ups das darin liegende Marktpotenzial erkannt. Die zahlreichen herausragenden IoT-Lösungen und -Produkte aus Berlin, die im Rahmen des diesjährigen Deep Tech Award eingereicht wurden, verdeutlichen, dass sich die Hauptstadtregion mit ihrer IT-Wirtschaft zu einem maßgeblichen Innovationsraum und digitalen Impulsgeber entwickelt hat. Umso erfreulicher ist dies, als dass auch zentrale Anwenderbranchen wie Industrie und Gesundheitswirtschaft Wettbewerbsvorteile durch den Einsatz von IoT erzielen können."

Der Deep Tech Award 2016 war eine Gemeinschaftsinitiative der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, des Branchenverbandes der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg, SIBB e. V., des Business Apps Networks im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft sowie der Kampagne für den IT-Standort Berlin "log in. berlin.".

Der Wettbewerb ist mit 60.000 Euro Preisgeld dotiert. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie Mittel der EU/ EFRE.

In die Bewertung der Fachjury flossen der Innovationsgrad, Alleinstellungsmerkmale, Vorteile und Mehrwert aus der Nutzerperspektive ebenso ein, wie das vorhandene Marktpotenzial, das Datenschutz- und Datensicherheitskonzept und das Design.

Der Fachjury gehörten an: Michael Pemp, Referent bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung für die IKT Branche, Jens Tamm, JT Management- und Vertriebsberatung, Thomas Schröter, Vorstandsvorsitzender SIBB e.V., Tim Lange, Vorstand und Gründer der casenio AG, Berlin, Dirk Slama - Bosch Software Innovations GmbH, Frank Hoppe - Vorstandsmitglied Business Applications for the Mobile World e.V., Prof. Dr. Odej Kao - Technische Universität Berlin (TU Berlin), Prof. Dr.-Ing. Dr. sc. techn. Klaus-Dieter Lang - Fraunhofer IZM, Prof. Dr. Björn Scheuermann, Leiter des Lehrstuhls für technische Informatik, Humboldt Universität Berlin.

 

Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.