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Ingenieurwesen

Kunst trifft Tunnelbau: Jähnig GmbH mit drei Meter großer Kunstskulptur auf der STUVA Expo 2015

Skulptur der "Heiligen Barbara"/Foto: Robert Michael für Jähnig GmbH

Mit einer eigens angefertigten Metallskulptur der "Heiligen Barbara", Schutzpatronin der Tunnelbauer und Bergleute, präsentiert sich die sächsische Jähnig GmbH auf der STUVA Expo 2015 in Dortmund.

Dorfhain/Dortmund 23.11.2015. Mit einer eigens angefertigten Metallskulptur der "Heiligen Barbara", Schutzpatronin der Tunnelbauer und Bergleute, präsentiert sich die Jähnig GmbH auf der diesjährigen STUVA Expo am 1. und 2. Dezember in Dortmund. Rund drei Meter groß und 150 Kilogramm schwer besteht die Skulptur aus circa 9.000 einzeln verschweißten Stahlplättchen. Geschäftsführer Jens Jähnig: "Wir treten ganz bewusst in Begleitung der ‚Heiligen Barbara‘ auf der STUVA auf. Sie steht für Sicherheit und Schutz und symbolisiert unsere Kernkompetenz: Wir sichern die Böschung am Voreinschnitt und ermöglichen dadurch einen sicheren Tunnelbau." Das Kunstwerk ist ein Symbol für das Credo des Unternehmens, kreative geotechnische Lösungen nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu entwickeln. Geschaffen hat die Skulptur der deutsch-türkische Metallkünstler Hüseyin Arda.

Erfolgsfaktor: standardisierte Arbeitsabläufe und Maschinenkomplexe

Das sächsische Unternehmen präsentiert auf der Dortmunder Fachmesse einen Teil seines Leistungsportfolios. "Wir haben uns auf die Anforderungen im Tunnelbau-Voreinschnitt spezialisiert und sind in der Lage, unter hohem Zeitdruck höchste Qualität in der Böschungssicherung zu leisten. Das gelingt uns, indem wir Einzelgeräte zu Maschinenkomplexen zusammenschließen und die Arbeitsabläufe unserer Spezialistenteams standardisieren", so Jähnig. Daneben stellt das Unternehmen seine Leistungen im Spezialtiefbau vor. "Konkret zugeschnitten auf die jeweilige Aufgabe erarbeiten wir eine technologische Lösung. Wir visualisieren unseren Lösungsansatz und können so zuverlässig in den Abstimmungsprozess mit Planern und Auftraggebern gehen, um im Anschluss den reibungslosen Bauablauf zu übernehmen.

Tunnel für die weltberühmte Gemäldegalerie im Dresdner Zwinger

Damit ist das sächsische Unternehmen in der Lage, komplexe Projekte wie die Tunnelerweiterung unter der Gemäldegalerie Alte Meister im Dresdner Zwinger zu realisieren. "Die Herausforderungen bei diesem Projekt waren ein schwieriger Baugrund, sehr beengte Platzverhältnisse in einem historischen Gebäude von 1855, die komplizierte Statik, der Denkmalschutz sowie der laufende Museumsbetrieb. "Wir mussten quasi lautlos, emissionsarm und unsichtbar arbeiten", erklärt Jens Jähnig. Auch hier punktete die Spezialfirma mit kreativen Lösungen. So wurde neben einem exakt auf den Museumsbetrieb abgestimmten Bauablauf beispielsweise ein konventionelles Minibohrgerät zu einem speziellen Bohrgerät mit Elektroantrieb umgebaut. Da der Museumsbetrieb während der Bauzeit weiterlief, setzte das Unternehmen auf einen gezielten Bauablauf – geräuschvolle Bohrarbeiten liefen in der Nacht, geräuscharme Arbeiten am Tag. Durch ihre kreative und strukturierte Denk- und Arbeitsweise schafft das Unternehmen die Voraussetzung für eine qualitäts- und termingerechte Umsetzung der Bauaufgabe.

Über die Zusammenarbeit mit Künstlern, denen Geschäftsführer Jens Jähnig einen Teil seines Betriebsgeländes als Atelier zur Verfügung stellt, gewinnt er für sich und seine Mitarbeiter zusätzlich neue Ideen, die in seine Projekte fließen. Erstmals hat er auch im Bereich Messekommunikation mit den Metallkünstlern Hüseyin Arda und dessen Partnerin Emilie Gotmann zusammen gearbeitet. Jens Jähnig plant, die Skulptur für einen guten Zweck zu versteigern.

Weitere Informationen

Jähnig GmbH

Das Unternehmen ist auf Tunnelbau, Fels- und Böschungssicherung durch Steinschlag-Schutznetze oder Fangzäune spezialisiert und realisiert europaweite Bauprojekte. Die Jähnig GmbH wurde 1992 gegründet. Heute arbeiten in Dorfhain bei Freital ca. 50 Mitarbeiter. Um auf die individuellen Kundenanforderungen reagieren zu können, setzt Jens Jähnig auf eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen mit viel Engagement und Herzblut verschiedene soziale und künstlerische Projekte.

Hüseyin Arda

Hüseyin Arda, Bildhauer und Gastdozent für zeitgenössische Kunst an der Technischen Universität Istanbul, ist einer der ursprünglichen Besetzer des Kunsthauses Tacheles in Berlin/Oranienburger Straße. Der 46jährige deutsch-türkische Künstler hat bis zur Räumung des Geländes die Metallwerkstatt betrieben. Arda arbeitet in Berlin, Istanbul und Dorfhain/Sachsen.

Fakten Skulptur
• ca. 3 Meter groß und 150 Kilogramm schwer
• hergestellt aus sechs Stahlplatten unterschiedlicher Dicke, die in 9.000 Stück einzelne kleine Stahlplättchen zersägt und danach verschweißt wurden
• Größe der Plättchen: am Körper der Skulptur 15 x 20 mm und am Kopf rund 5 x 5 mm
• Die "Heilige Barbara" gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit. Die Märtyrerin soll Schutz vor Unglücken bieten.

 

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