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Kategorie: PR allgemein

Mainstream-Werbung? Zielgruppengerichtete Werbung? So gehen Ihnen die Kunden ins Netz


Um für sein Produkt beziehungsweise sein Unternehmen in der Öffentlichkeit, beispielsweise im Fernsehen, zu werben, bieten sich dem Unternehmer mehrere Möglichkeiten. Neben der Wahl allgemein sympathieerzeugender Protagonisten oder Kulissen (Haustiere, Kinder, Südseeinseln, etc.) gibt es zwei große Bereiche, die für den Werbetreibenden interessant und erfolgsversprechend sind: die zielgruppengerichtete Werbung sowie die Mainstream-Werbung.

Zielgruppengerichtete Werbung + Mainstream-Werbung: was versteht man darunter?

Wie der Name vermuten lässt, wird hierbei eine bestimmte Zielgruppe konkret angesprochen. Die Bedürfnisse dieser Menschen werden geweckt beziehungsweise die Verbesserung deren Lebenssituation konkret vorgetragen. Ein Beispiel für zielgruppengerichtete Werbung ist der TV-Spot von Granufink, bei dem der ältere Herr nachts immer auf die Toilette muss, weil seine Prostata zu schwach ist. Nach Einnahme der Granufink-Tabletten verbessert sich seine Situation; er kann durchschlafen. Für die Allgemeinheit ist eine derartige Werbung kam von Bedeutung; für alle Herren, die Prostataprobleme haben, aber ist sie durchaus hilfreich.

Für die zielgruppengerichtete Werbung gibt es viele Beispiele; Whiskas wendet sich an alle Katzenhalter, Pampers an Eltern mit kleinen Kindern, AXE an alle Männer etc. Eine direkte Kundenansprache ist hierbei sehr gut möglich, da die Produkte speziell für diese Zielgruppe entwickelt worden sind.

Das Prinzip ist einfach: ein Angehöriger der Zielgruppe fühlt sich angesprochen und interessiert sich prompt für das Produkt.

Was versteht man unter „Mainstream-Werbung“?

Der Begriff „Mainstream“ umschreibt im Allgemeinen den kulturellen Geschmack der großen Mehrheit der Bevölkerung, wobei es sich hierbei um einen aktuellen Trend handeln kann. Diesen gilt es zu erkennen und davon zu profitieren. Paradebeispiel für Mainstream-Werbung ist die Aktion von Philips „mein Bart für Deutschland“ während und nach der EM 2012. Das Unternehmen nutze den Hype, der sich in Deutschland für die Fußballnationalmannschaft entwickelt hat, aus. Besonders erfolgreich war diese Werbung, weil sie sich nicht nur am Mainstream orientiert hat, sondern auch noch die Zielgruppe (= Männer) dazu animierte, sich aktiv an der Aktion zu beteiligen.

Ebenso macht es der französische Automobilhersteller Peugeot mit seinem Werbespot mit der Ice Age-Figur Scrat: pünktlich zum Kinostart des vierten Teils des Eiszeitabenteuers ist der Publikumsliebling Scrat der Hauptdarsteller in der aktuellen TV-Werbung.

Prinzip hierbei. sehr viele Menschen fühlen sich angesprochen und interessieren sich für das Produkt.

Mainstream-Werbung: was ist zu beachten?

Im Gegensatz zur zielgruppengerichteten Werbung, deren angesprochenes potentielles Klientel sich nicht wesentlich verändern wird (Whiskas wird nicht spontan Hundebesitzer zu seiner Zielgruppe auswählen oder Pampers alte Damen ansprechen wollen), muss beim Mainstream-Marketing der Markt mit seinen Trends und Tendenzen permanent exakt beobachtet werden. Im Jahre 2015 wird sich wohl kaum einer für die EM 2012 interessieren, so dass Philips auf dieser Erfolgswelle kaum weiter schwimmen kann. Deswegen: Trends und kulturellen Geschmack frühzeitig erkennen und sie zu Werbezwecken nutzen – dann gehen die Kunden von ganz alleine ins Netz.

 

Graphik: © Luckas Kommunikation-Fotolia.com

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