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Kategorie: PR allgemein

Soll man mit Weihnachten Werbung machen?


Es ist kein Geheimnis, dass aktuelle Ereignisse für Werbezwecke genutzt werden sollen. Ob Feiertage, sportliche Großveranstaltungen oder royale Hochzeiten: sie alle eignen sich perfekt dazu, als Aufhänger für eine zeitnahe Werbekampagne zu dienen. Doch gerade, wenn es um Weihnachten geht, sind viele Menschen empört, da in ihren Augen dieses christliche Fest immer mehr kommerzialisiert wird. Jahr für Jahr stellt sich deswegen die Frage: Soll man mit Weihnachten Werbung machen?

Weihnachten weckt positive Gefühle

Generell ist es sehr ratsam, solche Ereignisse für Werbezwecke zu verwenden, die positive Erinnerungen beziehungsweise Gefühle in (potentiellen) Kunden wecken. Diesbezüglich liegt das Weihnachtsfest ganz weit vorne: Kindheit, Familie, Geborgenheit, Geschenke… mehr positive Gefühle gibt es fast schon nicht. Diese Tatsache nutzen pfiffige Unternehmen für sich, um in der Vorweihnachtszeit ihre Werbestrategie auf das größte Fest des Jahres auszurichten: die Werbung weckt positive Gefühle, diese werden auf das Produkt beziehungsweise Unternehmen projiziert – der Erfolg ist absehbar.

Was versteht man unter „Werbung mit Weihnachten machen“?

In einem Satz gesagt: seine Werbestrategie auf das Weihnachtsfest ausrichten. Dies kann auf vielerlei Arten geschehen: Produkte in weihnachtlichen Verpackungen hüllen, „Weihnachtsrabatte“ für verschiedene Produkte oder Dienstleistungen anbieten, TV- und Radiowerbung mit Weihnachtsliedern untermalen, TV-Spots in einem weihnachtlichen Ambiente drehen, etc.

Auch Slogans à la „vom Weihnachtsmann empfohlen“ oder „Weihnachtsmänner kaufen bei XY“ sind in derartigen Strategien sehr beliebt, ebenso ein weihnachtliches Layout der unternehmenseigenen Webseite.

Werbung mit Weihnachten: was ist zu beachten?

Nun ist es leider nicht so, dass einfach fröhlich Werbestrategien gemacht werden können mit der Option, erfolgreich mit ihnen zu sein. Wie schon das Wort „Strategie“ verrät: eine derartige Werbung muss gut durchdacht sein:

  • Produkt. Es ist sinnvoll, nur dann Werbung mit Weihnachten zu machen, wenn das beworbene Produkt oder die Dienstleistung auch zu dem Weihnachtsfest irgendwie passen. Ein „Weihnachtssessel“ klingt vielleicht amüsant, passt aber nicht wirklich. Ganz anders hingegen ist es bei Backwaren, Parfums oder Schmuck, die wunderbar als „Weihnachtskollektion“ angeboten und dementsprechend verpackt werden können – und sicher auch gekauft werden.
  • Zeitpunkt. Beginnt man zu früh mit seiner Weihnachtswerbung, kann es leicht passieren, dass beim potentiellen Kunden keine positiven Gefühle geweckt werden, sondern eher negative. Wer möchte schon in einem schönen „goldenen Herbst“ bei über 20°C an Weihnachten erinnert werden? Deswegen ist es ratsam, erst die Kampagne zu starten, wenn durchaus eine seelische Aufmunterung erwünscht ist: an grauen Novembertagen beispielsweise, spätestens jedoch in der Adventszeit.
  • Stil. Stilvoll muss die Werbung sein, damit nicht der Eindruck entsteht, das Fest würde verunglimpft werden. Denn eines ist sicher: das Weihnachtsfest ist und bleib das beliebteste Fest schlechthin – Werbung unterhalb der Gürtellinie beispielsweise wäre da sehr kontraproduktiv.

Fazit: die Frage, ob mit Weihnachten Werbung gemacht werden soll, kann mit einem klaren „JA“ beantwortet werden; Voraussetzung ist allerdings die Beachtung einiger wichtiger Punkte.

Graphik: © ganko-Fotolia.com

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