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Macromedia-Studenten präsentieren ihren Film im Landtag Nordrhein Westfalen

v.l.n.r.: Christian Schäfer, Glenn Büsing, Lisa Steinmann (MdL), Andreas Stiene (Projektförderer), Bernd Neuendorf (Staatssekr.)

Nach mehreren Festivalteilnahmen und der Nominierung für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis wurde den Film- und Fernsehstudenten Glenn Büsing und Christian Schäfer eine weitere Ehre zuteil.

Es kommt nicht oft vor, dass sich die Mitglieder des Sportauschusses mit einem Studentenfilm auseinandersetzen. Genau das aber passierte bei der 33. Sitzung dieser Legislaturperiode im Sportausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags: Zusammen mit dem Kölner Come-together-Cup-Gründer und Projektförderer Andreas Stiene standen Christian Schäfer und Glenn Büsing den Politikern des Landtags Rede und Antwort zu dem Film "Zwei Gesichter" über einen schwulen Fußballspieler. Ihr Bericht galt vor allem dem, was nach der Filmpremiere kam - Reaktionen, Interesse von Sportvereinen und Medien sowie die Gründe dafür.

Die Einladung der jungen Filmemacher erfolgte auf Initiative der Landtagsabgeordneten Lisa Steinmann, die ganz zurecht das Potenzial des Projekts erkannte, das zwei für einige Menschen leider immer noch so widersprüchliche Themen - Fußball und Homosexualität - miteinander verbindet. So lobten die Ausschussmitglieder aller Fraktionen dann auch die Initiative der am Projekt Beteiligten und zeigten Interesse, den Film zu unterstützen, bekannter zu machen und für entsprechende Veranstaltungen anzubieten. Denn eines hat die Diskussion gezeigt: Auch wenn es in den letzten Jahren viele gut gemeinte Initiativen gab, die Anti-Homophobiearbeit im Sport ist nach wie vor eine wichtige Aufgabe. Und es bleibt auch im Fußball-EM-Jahr 2016 einiges für die Verantwortlichen in den Verbänden und Vereinen in Deutschland und NRW zu tun.

Der Film über einen schwulen Fußballspieler, dem wegen seiner sexuellen Orientierung die soziale Ausgrenzung aus der Mannschaft droht, ist ein studentisches Initiativprojekt von Büsing und Schäfer. Produziert wurde er vom anyway e.V. und der DFB-Kulturstiftung. Die Hochschule Macromedia unterstützte das soziale Filmprojekt als Koproduzent u.a. mit dem nötigen technischen Equipment.

Der studentische Film kann in voller Länge hier angesehen werden.