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Wirtschaft/Finanzen

Fördermittel für Beratungsleistungen

Die Konsultation eines Unternehmensberaters ist in vielen Situationen ratsam: Entweder wenn es darum geht, sich neu zu orientieren oder wenn sich ein etabliertes Unternehmen in Schieflage befindet ode

Besonders Existenzgründern ist es angeraten, sich zu Beginn der Selbständigkeit ausführlich beraten zu lassen. Es gibt in Deutschland ein breites Angebot an Förderprogrammen, in deren Rahmen Beratungsdienstleitungen, die von Existenzgründern und Selbständigen in Anspruch genommen werden, bezuschusst werden.

KfW Beraterbörse
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt nicht nur finanziell, sondern verfügt auch über einen großen Pool an Beratern mit verschiedenen Schwerpunkten. In der KfW Datenbank befinden sich 18.455 registrierte Berater, die die strengen Kriterien der KfW erfüllen. Deren Beratungsdienstleistungen werden von der KfW im Rahmen des "Gründercoaching Deutschland" finanziell bezuschusst.

Hierzu zählt auch das KfW Gründercoaching Deutschland. Die Förderung im Rahmen des Gründercoaching kann von Unternehmern und Gründern bis zu 5 Jahre nach der Gründung eines Unternehmens beantragt werden. Bezuschusst werden Beratungskosten, die durch die Konsultation eines in der Datenbank der KfW registrierten, d. h. zugelassenen Unternehmensberaters entstehen. Gefördert werden Existenzgründer, darunter auch Freiberufler, Unternehmensnachfolger und junge Unternehmer. Der maximale Zuschuss beläuft sich auf 4.500 € in den neuen Bundesländern und 3.000 € in den alten Bundesländern. Der Zuschussanteil liegt zwischen 50 % der Beratungkosten in den alten Bundesländern und 75 % der Beratungkosten in den neuen Bundesländern. Der individuelle zustehende Zuschuss lässt sich über einen auf der Website der KfW befindlichen Zuschussrechner ermitteln. Nicht bezuschusst werden die Fahrtkosten des Beraters und eventuelle Nebenkosten in der Rechnung des Beraters. Ein besonderer Vorteil des Gründercoaching Deutschland ist, dass es mit anderen Fördermaßnahmen kombinierbar ist wie bspw. dem von der KfW in Kooperation mit der Europäischen Union gewährten "ERP-Gründerkredit – StartGeld".

RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V.
Der RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. unterstützt die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Gefördert werden betriebswirtschaftliche Beratungen, Beratungen im Rahmen von Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen sowie Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter. In jedem Bundesland gibt es eine RKW Landesgesellschaft, an die man sich wenden kann. Der Verein wird aus Mitteln der Wirtschaft und der öffentlichen Hand getragen. Die Bezuschussung für Beratungsdienstleistungen stammen vom Bund, von den jeweiligen Bundesländern und der Europäischen Union. Im Rahmen eines kostenlosen Gespräches bei den regionalen Dienststellen des RKW werden maßgeschneiderte Programme zusammengestellt und Unternehmensberater vermittelt.

DIHK Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
Unterstützung für Existenzgründer, Unternehmer und Unternehmensnachfolger gibt es ferner vonseiten der Industrie und Handelskammern. Diese führen regelmäßig bundesweite Aktionstage unter einem speziellen Motto wie "Gründungsfinanzierung", "Innovationsfinanzierung" oder "Neue Medien" durch. Hier werden kostenlose persönliche Gespräche mit den kompetenten Beratern der IHK angeboten. Ferner werden von den IHKs kostenfreie oder kostengünstige Vortragsveranstaltungen, Seminare und Telefonaktionen durchgeführt.

>>> Beratungsförderprogramme für Beratungskosten im PRAXISREPORT (kostenfrei)

 

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