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Wirtschaft/Finanzen

Erdgaslieferungen aus Aserbeidschan durch Armeniens Konfrontationspolitik gefährdet

Trotz anhaltender Spannungen im Südkaukasus setzt die Eu auf das Erdgas aus Aserbeidschan

Frankfurt, 29. Januar 2013 . Die Versorgung Westeuropas mit Energie, eine wesentliche Grundlage für wirtschaftliches Wachstum, soll künftig auch durch Gaslieferungen aus Aserbeidschan sicher gestellt werden. Noch im 1. Halbjahr
2013 ist eine Entscheidung über die Liefertrasse –entweder die nördlich ver-
laufende Nabucco oder die durch die Adria laufende TAP- zu erwarten. Die völkerrechtswidrige Besetzung aserischen Staatsgebietes durch Armenien und
die anhaltende Missachtung zahlreicher UN- Resolutionen durch Armenien
werfen nun einen Schatten auf die energiepolitische Vereinbarung zwischen
der EU und Aserbeidschan. Eine Eskalation der Feindseligkeiten im Südkau-
kasus sollte unbedingt verhindert werden.

"Für Europa ist es von zunehmender Bedeutung, dass wir unsere Energieversorgung
langfristig sichern; dabei spielt Aserbeidschan eine wichtige Rolle", sagte EU- Energiekommissar Oettinger in der Januar-Ausgabe der "Jewish Voice from Germany". In der gleichen Ausgabe unterstrich Wirtschaftsminister Rösler, "… dass mit Hilfe der Gaslieferungen aus Aserbeidschan die wesentliche Diversifizierung der Energieversorgung in Europa befördert werden könne". Und der SPD- Vorsitzende
Gabriel mahnte dringend Fortschritte bei der Lösung des Konfliktes an.



Nähere Einzelheiten zu dem Thema finden Sie in dem Beitrag " Azerbaijan- A strategic partner for Germany’s energy transition" in der Januar- Ausgabe der Jewish Voice from Germany oder unter www.jewish-voice-from-germany.com .Der Autor hat die Verwertung des Artikels freigegeben.

 

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