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Der 90-Dollar-Zahnersatz: Zahnfee verteilt jährlich ein Vermögen

REPLICATE-Zähne ohne Krone

Immer mehr Kinder in Deutschland belohnt die Zahnfee, wenn sie ihre Milchzähne verlieren. In den USA kommt so alljährlich eine Summe zusammen, die dem BIP so manchen Landes entspricht.

Berlin, 26.10.17 - Während Großspender wie Bill Gates oder Warren Buffett in aller Munde sind, wird der einzige weibliche Charity-Superstar der USA oft vergessen: die Zahnfee. Jährlich sucht sie Millionen Kinder auf und hinterlässt ihnen für ihre ausgefallenen Milchzähne kleine Belohnungen unter dem Kopfkissen. Das Berliner Dental-Unternehmen NDI AG (www.replicatetooth.com) ordnet ihr Wirken ökonomisch ein.

Zahnfee als Konjunkturbarometer

Die Zahnfee kann sich bei der Höhe ihrer Belohnungen offenbar nicht von der Konjunktur entkoppeln. Tatsächlich eignet sich ihr Tarif als guter Wirtschaftsindikator, korreliert er doch nahezu exakt mit dem Verlauf des Aktienindex Standard & Poor's 500, wie dem Original Tooth Fairy Poll von Delta Dental zu entnehmen ist.

Demzufolge zahlte die Zahnfee in den USA im Jahr 2016 im Schnitt 4,66 US-Dollar pro ausgefallenem Zahn, ein deutlicher Anstieg um 75 Cent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt schüttete sie dort im vergangenen Jahr 290,6 Millionen US-Dollar aus. Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt des pazifischen Inselstaates Palau betrug im selben Zeitraum 293 Millionen US-Dollar (bei 17.600 Einwohnern), Microsoft-Mitgründer Paul Allen spendete vergangenes Jahr 295 Millionen US-Dollar.

Ab dem fünften Lebensjahr wackeln die 20 Milchzähne typischerweise. Amerikanische Kinder entschädigt die Zahnfee im Durchschnitt also konjunkturabhängig mit etwa 90 Dollar für den Verlust ihrer ersten Zähne.

Zahnfee steht vor internationaler Karriere

Die Zahnfee entwickelt sich zu einem globalen Trend. Für Irland und Spanien wurden Tarife von durchschnittlich 4,38 Euro ermittelt, für England 3,75 Pfund (4,20 Euro; wenngleich die SunLife einen Wert von nur 1,42 Pfund ermittelt hat), japanische Kinder streichen 525 Yen (3,92 Euro) pro Milchzahn ein, brasilianische 14 Reais (3,73 Euro). International hat die Zahnfee jedoch Verstärkung von Verwandten. In Argentinien und Schweden etwa ist die Zaubermaus im Einsatz, die auch in Kolumbien und Südafrika bekannt ist, Elfen sind am Werk oder die Zahnratte auf den Philippinen. Für Deutschland liegen keine Zahlen vor, der Bekanntheitsgrad der Zahnfee unter den Kindern ist jedoch enorm.

Was Erwachsene bei Zahnverlust tun können

Für Erwachsene hingegen gibt es verlässliche Zahlen: In Deutschland werden Jahr für Jahr ca. 13 Millionen Zähne gezogen, die ersetzt werden müssen. "Leider ist die Zahnfee dann nicht mehr zuständig", so Rüdger Rubbert, Gründer des Berliner Dental-Unternehmen NDI AG. "Wir sind nicht bei Milchzähnen tätig, können jedoch in allen anderen Fällen helfen, in denen Zähne minimalinvasiv ersetzt werden sollen. Die Zähne, die wir anhand eines 3-D-Röntgenscans anfertigen, sind exakte Kopien des zu ersetzenden Zahns. Das Bohren in den Kieferknochen entfällt somit. Die Titanwurzel, die spaltfrei mit einem Keramikaufbau verbunden ist, passt genau ins freie Zahnfach des Patienten", ergänzt der gelernte Werkzeugmacher und Maschinenbauer.

Während die Zahnfee noch niemals bei ihrem Werk beobachtet werden konnte, ist das bei der NDI AG durchaus möglich. Wie ein Zahn-Replikat entsteht und wie es eingesetzt wird, sehen Sie hier: https://youtu.be/qV7hS78Fu4Y


Über NDI AG
Die NDI AG (www.replicatetooth.com) ist das einzige Unternehmen der Welt, das mittels 3D-Röntgen-Scan einen defekten Zahn, der entfernt werden muss, samt Wurzel nachbilden kann und als Medizinprodukt anbietet. Das REPLICATE® System wird mit einem zertifizierten Produktionsverfahren in Berlin hergestellt, die NDI AG verfügt über 19 Patente bzw. Patentanmeldungen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Berlin und unterhält in Dallas, Texas, mit der NDI Inc. eine amerikanische Tochterfirma. Die Serien-Gründer Rüdger Rubbert und Lea Ellermeier arbeiten schon das dritte Mal zusammen; 2007 konnten sie ihr Dentaltechnologie-Unternehmen Lingualcare, Inc. mit Sitz in Texas erfolgreich an den Technologiekonzern 3M verkaufen. Im Jahr 2009 hat die NDI AG, die derzeit 14 Mitarbeiter beschäftigt, den operativen Betrieb aufgenommen.

 

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