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"Aktien schneiden besser als bonitätsstarke Anleihen ab"

Managerkommentar der Stubenrauch & Hölscher Fondsberatung zum Monat September.

Hannover/Schortens, 14. Oktober. Die Märkte standen im September ganz im Zeichen des starken US-Dollars, der gegenüber dem Euro und dem Yen stark aufwertete. Zurückzuführen war dies auf die erwartete Straffung der amerikanischen Geldpolitik sowie insbesondere auf die geldpolitischen Lockerungen in Europa und Japan. Vor diesem Hintergrund waren an den Aktienmärkten sehr unterschiedliche Ergebnisse möglich. Während Anlagen in den USA aufgrund des starken Dollars positiv aus dem Monat gingen, blieben die europäischen Märkte nahezu unverändert. Ein gemischtes Bild gaben die Emerging Markets ab: Schlossen der russische Markt aufgrund von Sanktionen und der brasilianische Markt aufgrund der abzusehenden Wiederwahl der amtierenden Präsidentin Dilma Rousseff negativ, war die Situation in Asien als vergleichsweise positiv zu bewerten. Weitere Hintergründe zu den Entwicklungen und einen Ausblick auf die kommenden Monate geben im folgenden Kommentar Stefan Hölscher und Wilfried Stubenrauch, Manager des aktienorientierten Dachfonds S&H Globale Märkte (A0MYEG).

Im Berichtsmonat entwickelten sich die Zielfonds des S&H Globale Märkte erwartungsgemäß sehr uneinheitlich und beendeten den Monat September mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent. "Am besten schnitten dabei die japanischen Zielfonds, der Frontier Market Fonds sowie ein in asiatische Nebenwerte investierender Fonds, ab. Der amerikanische Zielfonds konnte sich aufgrund der Währungsentwicklung ebenfalls positiv behaupten", erläutert Hölscher. Am schlechtesten schnitt dagegen der Lateinamerikafonds ab, der um knapp 10 Prozent nachgab. Im Vormonat hatte dieser noch die beste Rendite erzielt. Fonds, die in deutsche Standardaktien und Nebenwerte investiert waren, gaben ebenfalls nach. "Allerdings hatten wir unsere Investitionen in diesem Umfeld bereits im Juli reduziert, weshalb wir uns der negativen Entwicklung weitgehend entziehen konnten", ergänzt Stubenrauch.

Die Aktienquote wurde mit 79 Prozent gegenüber dem Vormonat leicht angehoben, zudem wurde in einen zusätzlichen währungsgesicherten Japanfonds investiert. "Japanische Aktien erscheinen noch vergleichsweise günstig. Durch die sich abschwächende Währung könnten sie – ebenso wie europäische Aktien – im kommenden Jahr einen Schub erhalten", so Hölscher. Stubenrauch ergänzt: "Die günstigsten Werte finden sich aber nach wie vor in den Emerging Markets, allerdings sind diese mit den entsprechenden Risiken verbunden. Trotz aller Unsicherheit hat sich die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu bonitätsstarken Anleihen noch einmal deutlich erhöht."
Weitere Informationen finden Sie unter www.sundh-fonds.de und www.faktwert.de

 

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