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Alexa am Grab

Alexa am Grab

Ein württembergischer Pfarrer bietet eine Trauerrede über die Sprachbox "Alexa" von Amazon an.

Besitzer der sprachgesteuerten Lautsprecherserie "Echo" von Amazon können zukünftig auch eine Trauerrede über "Alexa" abhören. Der evangelische Pfarrer Christian Tsalos aus Heimsheim bei Pforzheim will mit diesem Angebot eine zunehmende Sprachlosigkeit bei Bestattungen ohne Trauerfeier verringern. Immer mehr Verstorbene werden ohne eine Abschiedsfeier bestattet. In deutschen Großstädten sind es nach Angaben von Bestattern schon rund die Hälfte der Verstorbenen. Familienangehörige oder Freunde hätten dadurch keine Möglichkeit in einem Ritual Abschied zu nehmen. Die Trauer finde keine Möglichkeit des Ausdrucks. Sprachlosigkeit und Einsamkeit erschwerten den Trauerprozess. Die kurze Trauerrede kann über die Internetseite www.beerdigungsrede.de abgerufen werden und direkt über den Sprachbefehl "Alexa, öffne Beerdigungsrede" auf dem "Echo" Lautsprecher gehört werden.

Der württembergische Pfarrer hat in den vergangenen Jahren mehrfach innovative Ideen entwickelt, wie etwa den "Bibeltee", der nur aus in der Heiligen Schrift erwähnten Ingredienzien besteht. Außerdem eröffnete Tsalos die "erste Multi-Media-Kanzel der Welt" - ein großer Flachbildschirm auf dem Lesepult der Heimsheimer Kanzel, der außerhalb der Gottesdienste Ermutigungsworte an Kirchenbesucher sendet. Weitere Innovationen sind seine Internetseite "Kirche für Ausgetretene", auf der Menschen über kirchliche Angebote für Nichtmitglieder informiert werden, sowie das Angebot einer Seelsorge via WhatsApp.

 

Alexa

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