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Xerox treibt Gesundheitsforschung in Krankenhäusern in Indien und New York voran

Universitätsklinikum der Manipal Universität

Videokameras ermöglichen berührungsfreie Überwachung von Vitalwerten.

Neuss, 25. März 2014 – Die Xerox Innovation Group führt in Indien und in New York eine Reihe von Forschungsprojekten im Gesundheitswesen durch. Ziel ist es herauszufinden, wie sich mithilfe von Videokameras und Datenanalysen die Gesundheitszustände von Patienten überwachen lassen – ohne die Patienten mit Kabeln an Maschinen anschließen zu müssen. Im Zuge der Forschungen führen das Xerox Research Centre India (XRCI) und das Xerox Research Center Webster (XRCW) in New York Feldstudien in Krankenhäusern in Indien und in New York durch.
Chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen erfordern eine stetige Überwachung der Patienten. Diese kann aufwändig und teuer sein, vor allem wenn die betroffenen Patienten in abgelegenen Gegenden wohnen. Kameras sollen es ermöglichen, die Erkankten sowohl in der Klinik als auch zu Hause kabellos zu überwachen, vor allem aber auch an Orten, die weit entfernt von Spezialisten sind. Die neue berührungsfreie Methode ist für die Patienten nicht nur angenehmer, sie senkt zugleich das Infektionsrisiko.
In Indien haben die Wissenschaftler von Xerox in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik in Manipal die Möglichkeit getestet, Videokameras einzusetzen, um neue Technologien zur Überwachung der körperlichen Verfassung von Patienten zu entwickeln. Patentierte Software-Algorithmen ermöglichten es den Forschern von Xerox, aus den von Kameras erfassten Daten wichtige Vitalparameter abzuleiten. Wenn zum Beispiel Blut, das frisch mit Sauerstoff angereichert wurde, durch den Körper strömt, errötet die Haut. Eine Videokamera erfasst diese durch das menschliche Auge nicht wahrnehmbaren Veränderungen, und ein Computer berechnet mithilfe der Daten die Herzfrequenz. Da die Kameras die Vitalwerte aus Distanz erfassen, müssen die Patienten bei dieser Methode theoretisch nicht an Kabel, Sensoren oder andere Geräte angeschlossen werden, die Kliniken heute typischerweise einsetzen.
"Zu Beginn des Projekts in Manipal evaluierten wir auf der Frühgeborenenstation Algorithmen, um die Vitalwerte von besonders infektionsgefährdeten Frühchen berührungsfrei zu überwachen. Wir haben die Arbeit aber sehr schnell auf andere Bereiche ausgedehnt", erläutert Lalit Mestha, Projektleiter und Forschungsstipendiat am Xerox Research Centre in New York.

Mesthas Team kooperiert zudem in einem Projekt mit dem medizinischen Zentrum der University of Rochester in New York. Hier werden Kameras eingesetzt, um Vorhofflimmern zu entdecken. Diese Herzrhythmusstörung kann das Risiko eines Herzinfarkts um das Fünffache erhöhen.
"Durch unsere Partnerschaft mit dem Universitätsklinikum der Manipal Universität können wir unsere Technologie auf Realbedingungen abstimmen", so Manish Gupta, Xerox Vice President und Direktor des Xerox Research Centre India (XRCI). "Dieses Forschungsprojekt kann die Gesundheitsfürsorge und die Telemedizin weltweit voranbringen."

 

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