Aktuelle Pressemitteilungen

Immobilien

Historische Fassaden der Palazzi Chiericati und Pompei am neuen Alten Markt in Potsdam fertiggestellt

Potsdams Oberbürgermeister besichtigt mit den Investoren die Fassaden des Stadtschloss Ensembles. © Foto: Landeshauptstadt Potsdam

Oberbürgermeister Jann Jakobs zeigt sich beeindruckt von originalgetreu rekonstruierten
Renaissance-Leitfassaden +++ Fertigstellung der Wohnungen in den nächsten Wochen

Pünktlich zur 25-Jahr-Feier des Landes Brandenburg am 26. September 2015 wurden die nach Originalbauplänen wieder hergestellten Fassaden der beiden Wohnhäuser in der Humboldtstraße 3 und 4 fertig und sind bereits jetzt ein wahrer Touristenmagnet. Oberbürgermeister Jann Jakobs besuchte die Neubauten im alten Antlitz und zeigte sich beeindruckt: "Unsere Bemühungen, den alten Kern Potsdams wieder attraktiv zu gestalten, trägt nun Früchte. Die Idee der Wiederbelebung des alten Stadtbildes durch historische Fassaden mit dahinterliegenden modern ausgestatteten Neubauten wertet die Alte Mitte noch einmal auf."

Begleitet wurde der Oberbürgermeister von den Investoren des sogenannten Stadtschloss Ensembles, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG Frank Lotz und Geschäftsführer der Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH Vincent L. M. Mulder. "Wir sind stolz, einen Teil des Stadtbildes rund um den Alten Markt rekonstruieren und wiederbeleben zu dürfen", freute sich Frank Lotz und ergänzte: "Wir bauen somit auf, was der Preußen-König vor zweieinhalb Jahrhunderten liebevoll geschaffen hat. Das Gebiet am Stadtschloss wird per se zu den attraktivsten Immobilienlagen Deutschlands avancieren."

Die Entstehung der barocken Potsdamer Mitte

Friedrich der Große setze Mitte des 17. Jahrhunderts architektonische Meilensteine in Potsdam. Dabei entstand mit den herrschaftlichen Stadt-Palazzi Chiericati und Pompei im Herzen der königlichen Residenzstadt durch den von Friedrich II. beauftragten italienischen Architekten Francesco Algarotti ein einzigartiges Stadtbild. Die nach dem Vorbild des Chiericati-Palastes in Vicenca von Palladio und dem Palazzo Pompei in Verona erbauten Stadtpalais mit den einzigartigen Fassaden zum Alten Markt mit Nikolaikirche, Altem Rathaus, Knobelsdorffhaus sowie Stadtschlosses hin sowie dem Ausblick auf die Alte Fahrt bis runter zum Ufer der Havel auf der anderen Seite, rundeten das barocke Bild der Potsdamer Mitte ab. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde diese harmonische Architektur zerstört. Darauf folgte in den 60er Jahren der großflächige Abriss und die Entstehung von Neubauten.

Rekonstruktion der historischen Gebäude gegenüber dem Stadtschloss

Bereits 1990 beschloss die Stadtverordnetenversammlung in Potsdam die Wiederannäherung an den historischen Stadtgrundriss und -aufriss. 2010 wurde das integrierte Leitbautenkonzept für die Gestaltungs-, Nutzungs-, Vermarktungs- und Verkehrsanforderungen in der "Potsdamer Mitte" festgesetzt. Die Bauträgerunternehmen Prinz von Preussen Grundbesitz AG und Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH erhielten 2012 den Zuschlag zur Realisierung des Stadtschloss Ensembles mit 23 exklusiven Wohnungen zwischen 47 und 180 Quadratmetern und vier Gewerbeeinheiten in der Humboldtstraße.

Für die aufwendigen Fassaden der geschichtsträchtigen Gebäude zum Alten Markt wurde Sandstein aus den Sächsischen Sandsteinwerken in Pirna verwendet. Hier entstanden auch die kunstvollen Hermen, Putten und Ornamente, da sich die feinkörnige Konsistenz des hiesigen Sandsteins besonders gut für filigrane Figuren eignet. "Ich danke allen Beteiligten der Stadt, des Sanierungsträgers und den Investoren der Kondor Wessels Wohnen Berlin GmbH und der Prinz von Preussen Grundbesitz AG für die hervorragende Zusammenarbeit - das Ergebnis ist außergewöhnlich", schloss Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs den Rundgang über den neuen Alten Markt.

 

Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.