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Unipor WS09 Coriso erhält erweiterte Brandschutz-Zulassung

Bietet wichtige Sicherheit im Brandfall – selbst bei hoher Druckbeanspruchung: der gefüllte Mauerziegel „Unipor WS09 Coriso“

Robust und sicher

In einer ergänzenden Brandschutzprüfung hat der Mauerziegel "Unipor WS09 Coriso" jetzt seine Feuerbeständigkeit selbst bei hohen Mehrgeschossbauten der Gebäudeklasse 4 nach Musterbauordnung nachgewiesen. Demnach erreicht tragendes, beidseitig verputztes WS09 Coriso-Mauerwerk auch bei erhöhter Druckbelastung (Ausnutzungsfaktor α2 = 1,0) die Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse F-60-A. "Das Mauerwerk bietet damit im Brandfall mindestens 60 Minuten Standsicherheit und somit ein ausreichendes Zeitfenster für Rettungseinsätze", erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber das Ergebnis der Prüfung. "So schafft Mauerwerk aus Unipor WS09 Coriso-Mauerziegeln wichtige Sicherheit für die Bewohner." Wie alle Mauerziegel ist auch der WS09 Coriso als Baustoffklasse A1 – "nicht brennbar" – gemäß DIN 4102-1 klassifiziert. Bereits 2012 hat er, ebenso wie der "Unipor WS07 Coriso", die Prüfungen für die Feuerwiderstandsklasse F-90-A und sogar die Brandwandprüfung bestanden (DIBt Z-17.1-1066 und Z-17.1-1074). Beide sind damit bei einem Ausnutzungsfaktor von α = 0,65 nachweislich in der Lage, Brände auf bestimmte Brandabschnitte zu begrenzen. Weitere Informationen bietet die Unipor-Geschäftsstelle in München – per Telefon (089-7498670) oder E-Mail (marketing@unipor.de).


Ausnutzungsfaktor
Die vertikale Belastung (Druckbelastung) einer Wand hat einen entscheidenden Einfluss auf ihren Feuerwiderstand und somit auf die Feuerwiderstandklasse. Der Ausnutzungsfaktor beschreibt das Verhältnis der jeweils maximal zulässigen Druckspannung im Brandfall zur maximal zulässigen Druckspannung in der "Kaltbemessung".

Gebäudeklassen und Musterbauordnung
Die Musterbauordnung (MBO) 2002 der Bauministerkonferenz (ARGEBAU) beinhaltet insgesamt fünf Gebäudeklassen mit jeweils unterschiedlichen Spezifikationen und Nutzungen. Als Gebäude der Klasse 4 klassifiziert die MBO Gebäude mit einer Höhe von maximal 13 Metern und Nutzungseinheiten von jeweils nicht mehr als 400 Quadratmetern. Der Brandschutz sowie die inhaltliche Ausgestaltung der Gebäudeklassen sind aber in Deutschland Ländersache und somit regional unterschiedlich. Maßgeblich sind daher die individuellen Landesbauordnungen, die sich jedoch oftmals an der MBO orientieren.

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