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W&W-Konzern kommt bei Stellenabbau voran

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat bei ihrem Stellenabbau deutliche Fortschritte erzielt.

Wie bereits im Frühjahr 2013 bekannt gegeben, sollen bis Ende 2015 von 7.900 rund 800 Stellen wegfallen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind rund 300 Stellen allein durch natürliche Fluktuation abgebaut worden. Zudem wurden erfolgreiche Verhandlungen über die Streichung von rund 300 Stellen in der Wüstenrot Bausparkasse geführt. Dazu haben ganz maßgeblich die Gespräche zwischen dem Gesamtbetriebsrat und dem Vorstand der Bausparkasse beigetragen. Über die restlichen, bis Ende 2015 im W&W-Konzern abzubauenden rund 200 Stellen werden 2013/14 weitere Gespräche zwischen Unternehmen und Arbeitnehmervertretern geführt. Die Kostensenkungen sind Teil des Programms "W&W 2015", mit dem der Finanzdienstleister auf die lang anhaltende Niedrigzinsphase reagiert.

Angestellte der Bausparkasse, die ihr Interesse am Ausscheiden bekunden, können ein Aufhebungsangebot erhalten, dessen Bedingungen im Sozialplan festgeschrieben sind. Außerdem werden Arbeitszeitreduzierungen gefördert und es besteht die Möglichkeit, von Altersteilzeit- und Vorruhestandsvereinbarungen. Darüber hinaus gibt es Beihilfen zur Übernahme von anderen Aufgaben im Konzern. Kündigungen sind bis auf weiteres ausgeschlossen. Für alle Instrumente zum Stellenabbau gilt das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit, das heißt, die Streichungen kommen nur dann zustande, wenn sowohl Arbeitgeber wie Arbeitnehmer zustimmen. Sollten die notwendigen Abbauziele nicht durch freiwillige Maßnahmen erreicht werden, können in einem weiteren Schritt auch die Verlagerung von Tätigkeiten zwischen den Standorten Bad Vilbel, Ludwigsburg und München oder die Übernahme von anderen Tätigkeiten (Versetzungen in andere Aufgabenbereiche) zum Zuge kommen. Wenn auch diese Optionen ausgeschöpft sind, käme darüber hinaus unter anderem auch die Bündelung von Tätigkeiten an einem Standort in Frage.

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Wüstenrot Bausparkasse Christoph Seeger: "Das wichtigste Ergebnis für die Beschäftigten der Bausparkasse ist, dass aller Wahrscheinlichkeit nach der Personalabbau durch freiwillige und sozialverträgliche Lösungen geschultert werden kann."

 

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