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Widerruf möglich: Lösung für ungünstige Vorsorgeverträge

Dennis Potreck, Geschäftsführer von MOTION8, einem Experten für die Rückabwicklung von Kapitallebens- und Rentenversicherungen

Laut der Allianz-Versicherung sind rund 100 Millionen Kapitallebens- und Rentenversicherungsverträge, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden, fehlerhaft. MOTION8 betreut die Rückabwicklung.

Die Diskussion um die Rente der Deutschen ist in vollem Gange. Während aktuell Ruheständler noch - zumindest zum Teil - von dem Versprechen "Die Rente ist sicher" profitieren, kann dies in Zukunft schon ganz anders aussehen. Schätzungen eines Gutachtens der Bundesregierung gehen für das Jahr 2050 von einer Rentenquote von unter 40 Prozent des letzten Einkommens aus. "Dass sich damit ein finanziell sorgenfreier Ruhestand kaum gestalten lässt, liegt auf der Hand. Dafür muss man sich nur allein die heutigen Durchschnittsrenten laut der aktuellen Statistik der Deutschen Rentenversicherung anschauen. Im bundesweiten Durchschnitt erhält ein Rentner zum 1. Juli 2016 1076 Euro im Monat und eine Rentnerin 853 Euro. Witwen- und Witwerrenten sind mit durchschnittlich 540 Euro deutlich niedriger. Daher gehört die private Altersvorsorge in jedes Vermögenskonzept, um das Risiko der Altersarmut beziehungsweise einer spürbaren Einkommenslücke im Ruhestand zu vermeiden", führt Dennis Potreck aus, Geschäftsführer von MOTION8 (www.motion8.de), einem unabhängigen Experten für die Rückabwicklung von ineffektiven Kapitallebens- und Rentenversicherungsverträgen.

MOTION8 stellt für Makler und Finanzdienstleister zahlreiche automatisierte Dienstleistungen bereit, um mit extern mandatierten und spezialisierten Anwälten Widerrufe schnell, unkompliziert und rechtssicher für ihre Kunden zu bearbeiten. Derzeit betreut MOTION8 ein Rückabwicklungsvolumen von circa 150 Millionen Euro und arbeitet ausschließlich auf Erfolgsbasis mittels eines Honorars auf den reinen Kundenvorteil, also dem Differenzbetrag, den der Kunde über den Rückkaufswert hinaus durch eine Rückabwicklung mehr erhält.

"Wir sehen in der Praxis, dass viele privat abgeschlossene Kapitallebens- und Rentenversicherungsverträge in Deutschland nicht immer zu Gunsten des Versicherten gestaltet sind. Oftmals stehen Rendite, Risiko-Management und Verwaltungskosten in einem Missverhältnis, sodass trotz einer Einzahlung über mehrere Jahrzehnte die Ruhestandsfinanzierung alles andere als gesichert ist", weiß Dennis Potreck. Eine einfache Kündigung ergebe aber zumeist keinen Sinn - zu hoch seien die Abschläge, mit denen die Versicherungsnehmer zu rechnen hätten. Das liege daran, dass die Gesellschaft viele Kosten für Provisionen und Verwaltung abziehe und die Verträge in der Regel nicht genügend Gewinne erwirtschaften, um diese Verluste bei einer Kündigung nach einigen Jahren auszugleichen.

Eine lohnenswerte Alternative zu einer Kündigung ist für viele Verträge die Rückabwicklung. Hunderte Urteile des Bundesgerichtshofes und ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes haben bestätigt, dass die meisten Lebens- und Rentenversicherungen, die im Zeitraum vom 21. Juli 1994 bis 31. Dezember 2007 abgeschlossen wurden, rückabgewickelt werden dürfen. Der Grund hierfür: Die Widerrufsbelehrungen dieser Verträge sind fehlerhaft. Das bedeutet, dass die Versicherten nicht nur sämtliche eingezahlten Beträge zurückerhalten, sondern auch eine Nutzungsentschädigung. Dieses Geld können sie dann beispielsweise neu anlegen." Dieses Widerrufsrecht ist zeitlich unbegrenzt und gilt sogar für bereits gekündigte, beitragsfreigestellte und ausgelaufene Verträge.

Dennis Potreck rechnet anhand eines Praxisbeispiels vor: "Hat ein Kunde 25.500 Euro eingezahlt, beträgt der Verlust bei Kündigung mehr als 5000 Euro, er erhält also nur 20.500 Euro. Bei einem erfolgreichen Widerruf jedoch erhält er hingegen fast 5000 Euro mehr, als er eingezahlt hat, also 30.500 Euro. Wichtig ist, dass jeder Vertrag individuell ist und auch individuell geprüft werden muss. So kann transparent ermittelt werden, wie sich eine Rückabwicklung kurz- und langfristig für den Kunden rechnet. Deshalb empfehlen wir, jeden einzelnen Vertrag kostenfrei prüfen zu lassen."

 

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