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Wirtschaft/Finanzen

Verdacht auf Kapitalanlagebetrug mit Tropenholzanlagen

Gründer der Green Planet AG in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt gegen die Verantwortlichen der Firma Green Planet. Eine dreistellige Zahl von Anlegern soll über die Frankfurter Firma Green Planet Tropenholz-Investments als Kapitalanlage getätigt haben. Der Verdacht der Ermittler geht dahin, dass Gelder veruntreut und damit nicht investiert wurden.
Am 09.04.2014 wurden die Räumlichkeiten der Gesellschaft Green Planet AG in Frankfurt am Main sowie Privatwohnungen von Verdächtigen durchsucht. Gemäß eines Berichtes der BILD-Zeitung vom 11.04.2014 besteht der Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs. Gegen den Vorstandsvorsitzenden Manfred W. Wander wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Die Staatsanwaltschaft sieht damit offenbar Verdunklungs-, Wiederholungs- oder Fluchtgefahr.
Green Planet versprach steuerfreie Anlagen mit Renditen von bis zu 13 Prozent p.a.. Eingesammelt wurden annähernd EUR 15 Millionen. Nach einem Bericht der ARD geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass nur knapp 21 Prozent, nämlich 3,7 Millionen Euro, in Plantagen in Costa Rica investiert wurden. Vermutet wird, dass ein Schneeballsystem betrieben wurde.
Beim Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder, von der Kanzlei LSS Rechtsanwälte, hatten sich bis Freitag bereits zahlreiche besorgte Anleger gemeldet. Schröder hatte bereits 2013 gegenüber anfragenden Anlegern Bedenken zur Seriosität der Anlage geäußert und gewarnt, dass alleine schon die angestrebten Renditen utopisch erscheinen. Green Planet hat seine Investments u.a. im Deutschen Anlegerfernsehen (DAF) beworben und kam auch so zu einer gewissen Bekanntheit. LSS Rechtsanwälte versuchen nun für Geschädigte Forderungen zu realisieren. Mit vergleichbaren Massenschadensfällen (z.B. Phoenix Kapitaldienst) hat die Frankfurter Kanzlei seit vielen Jahren Erfahrung und ist auf Betrugsfälle spezialisiert.

 

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