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Tarifwechsel bei Versicherungen lohnt sich immer

Zum Jahr 2014 sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung erneut angehoben worden zum Leidwesen der 9 Million Privatversicherten.

Die Situation ist jedoch nicht hoffnungslos; durch den Wechsel in einen günstigeren Tarif lassen sich bis zu 40 % sparen.

Beitragsschock in 2014
Ganze 11 Assekuranzen haben ihre Beiträge zum Jahresbeginn angehoben. Dies tangiert alle Tarifbereiche. In einigen wenigen Tarifen blieben laut dem 1A Verbraucherportal die Tarife stabil oder sind leicht gesunken. Die Tariferhöhungen haben in Einzelfällen mit bis zu 50 % zu Buche geschlagen.

Tariferhöhungen zum Jahreswechsel sind bei den privaten Versicherern von Allianz über Debeka bis hin zu HUK Coburg gang und gäbe. Grund dafür ist, dass die Tarife nach den aktuellen Kosten kalkuliert werden müssen; steigen die Kosten im Gesundheitswesen, so steigen zwangsläufig auch die Beiträge. Beitragssenkungen bei einzelnen Tarifen kommen zwar auch vor, aber die Beitragserhöhungen in anderen Tarifbereichen wiegen diese summa summarum deutlich auf.

Daraus erwächst eine große Unzufriedenheit. Vor allem ältere Menschen und langjährige Mitglieder sind betroffen. Im Alter sind Beiträge zwischen 600 € und 800 € keine Seltenheit. In drastischen Einzelfällen hat sich der Tarif laut dem Bund der Versicherten (BdV) binnen eines Zeitraumes von nur sechs Jahren verdoppelt.

Schwieriger Wechsel in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Angesichts dessen ist es wenig verwunderlich, dass viele Privatversicherte in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln wollen. Dies gestaltet sich jedoch durchaus schwierig. Dies ist vom Gesetzgeber bewusst so vorgesehen; andernfalls würden beide Systeme zum Schaden aller ausgenutzt; dann gäbe es viele Privatversicherte in jungem Alter mit niedrigen Beiträgen, die dann im Alter in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln würden, um ebenfalls von niedrigen Beiträgen zu profitieren. Auf diese Weise wird das System jedoch unterminiert.

Es gibt bestimmte Kriterien, die erfüllt werden müssen, um wechseln zu können. Man muss entweder unter die Versicherungspflichtgrenze fallen, d. h. weniger als derzeit 53.550 € im Jahr verdienen, oder man muss vom Selbständigen zum Arbeitnehmer werden. Auch bei Arbeitslosigkeit ist der Wechsel in die GKV möglich.

Schwieriger Wechsel zu einem anderen privaten Versicherer
Auch der Wechsel zu einem anderen privaten Versicherer ist problematisch. Dies hat mit den Altersrückstellungen zu tun, die jedes Unternehmen für seine Versicherten anspart. Diese verfallen beim Wechsel zu einem anderen Anbieter, es sei denn man hat die Krankenversicherung nach 2008 abgeschlossen. Ohne diese Altersrückstellungen sind im Alter noch höhere Beiträge als ohnehin schon zu zahlen. Ein übereilter Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung ist also nicht empfehlenswert; man sollte sich vorher umfangreich beraten lassen, bspw. durch eine Verbraucherzentrale.

Mangelnde Unterstützung durch die Regierung
Die Bundesregierung weiß um das Problem der nicht übertragbaren Altersrückstellungen und den damit einhergehenden finanziellen Verlust. Es ist bis jetzt jedoch kein entsprechendes Gesetz zur Schaffung eines gemeinsamen Pools für Altersrückstellungen beschlossen worden. Eine weitere Hürde beim Wechsel zu einem anderen privaten Versicherer ist die erneute Gesundheitsprüfung. Auch hier hat bis jetzt kein Gesetz Abhilfe geschaffen.

Trotz allem befindet Uwe Laue, Vorstand des Verbandes der privaten Krankenversicherungen (PKV), dass sich das duale Krankenversicherungssystem bewährt hat. Dafür spricht auch das Scheitern der von der SPD vorgeschlagenen Bürgerversicherung.

Reaktionen der Versicherungsgesellschaften auf Tarifwechsel
Wird der Antrag auf Wechsel in einen günstigeren Tarif gestellt, so stellen sich die privaten Versicherer oft quer. Oft bedienen sie sich einer Verzögerungstaktik und halten Informationen über die bestehenden Möglichkeiten zurück. Wenn die Versicherung sich nicht kooperativ zeigt, kann man sich an spezialisierte Beratungsportale wie minerva kundenrechte.de, beitragsoptimierung24.de und widge.de. wenden. Dann gelingt ein Wechsel mit voller Anrechnung der Altersrückstellungen und ohne neue Gesundheitsprüfung. Auch wenn diese Dienste nicht umsonst sind, lohnt es sich, sie in Anspruch zu nehmen und so unbezahlbaren Tarifen zu entgehen.

Einsparpotential
Das Einsparungspotential ist enorm. In einem konkreten Fall kündigte der Versicherer an, den Tarif auf 654 € im Monat zu erhöhen. Nach dem Tarifwechsel musst der Versicherte "nur" noch 315 € zahlen – eine Einsparung von über 50 %!

Es gibt ein gesetzlich verbrieftes Recht auf den Wechsel in einen günstigeren Tarif, geregelt durch den Paragrafen 204 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG).
Im Schnitt lassen sich bei Verträgen ab einer Dauer von sieben Jahren durch einen Wechsel bis zu 40 %, d. h. im Schnitt nominal zwischen 200 € und 300 € sparen, und dies, ohne Abstriche im Leistungsangebot hinnehmen zu müssen.

Dass die Versicherer mit diesen Informationen hinter dem Berg halten, liegt auf der Hand, verdienen sie doch gut an den Prämien der hohen Tarife. Manche Versicherer greifen zu recht rabiaten Methoden und drohen mit einem saftigen Wechselzuschlag.

Berater
Es gibt rund 200 Berater, die beim Wechsel in einen günstigeren Tarif helfen und den Schriftverkehr mit der Assekuranz erledigen. Seriöse Berater arbeiten unabhängig, kassieren keine Prämien für den Wechsel eines ihrer Kunden zu einer anderen Gesellschaft und haben transparente Honorare. Die Honorare gestalten sich dabei unterschiedlich. Es handelt sich meist um ein Vielfaches, des durch einen erfolgreichen Wechsel monatlich gesparten Betrages. Mehr als das 12 fache der Ersparnis, d. h. die Einsparung während des Zeitraumes eines Jahres wird in der Regel nicht verlangt (http://www.versicherung.berater-zuschuss.de).

Leistungskürzungen
Der Wechsel in einen günstigeren Tarif zahlt sich also spätestens nach einem Jahr aus. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass man diesen nicht mit erheblichen Leistungskürzungen bezahlt und die medizinische Versorgung schlechter wird. Wechselberater achten bei der Wahl von neuen Tarifen darauf, dass das Leistungsangebot erhalten bleibt.

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