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Start-Ups, kleine und mittlere Unternehmen laut Verfassungsschutz für Wirtschaftsspionage gefährdet

Zusatzkosten zur Datensicherung werden oftmals gescheut, was allerdings fatale Folgen haben kann.

Im Zuge der steigenden Globalisierung sind immer mehr Unternehmen gefährdet, vor allem von chinesischen und russischen Hackern oder Geheimdiensten ausspioniert zu werden. Dabei sind vorzugsweise kleine und mittlere Firmen der Auffassung, dass lediglich die großen Unternehmen oder Konzerne für Nachrichtendienste interessant seien. Deshalb würden Zusatzkosten zur Datensicherung oftmals gescheut, was allerdings fatale Folgen haben kann, da die Fälle an Wirtschaftsspionage seit Jahren zunehmen. Im Fokus russischer und chinesischer Geheimdienste stehen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen, die auf hochtechnologischem Niveau operieren.

Allein in Berlin-Brandenburg existieren 1500 Betriebe, die eine solch hohe technologische Kompetenz zu verzeichnen haben. In ganz Deutschland gibt es weitaus mehr, doch um die signifikanten Know-how Verluste im Unternehmen deutlich zu verhindern, sollte schon der kleinste Verdacht ernst genommen werden.

Die Dunkelziffer ist recht hoch
Furcht und Angst vor Rufschädigungen lassen viele Unternehmen auf eine Anzeige verzichten. Die Dunkelziffer der Unternehmen, die Opfer von Spionagevorfällen wurden, ist demnach sehr hoch, weshalb sich eine konkrete Schadenssumme nicht genau benennen lässt. Einige Experten meinen aber, dass die Wirtschaft in Deutschland durch so genannten Know-how Diebstahl pro Jahr einen Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe verkraften muss.

In einer entsprechenden Recherche des IHK Arbeitskreises für Unternehmenssicherheit hat sich herausgestellt, dass 2,5 der befragten Betriebe Opfer von Spionageattacken geworden sind. Allerdings sollte man dazu sagen, dass von den rund 4000 angeschriebenen Unternehmen lediglich 1500 überhaupt an der Befragung teilgenommen haben. Spionageattacken müssen nicht unbedingt immer übers Internet laufen, auch wenn es meistens der Fall ist. Es kann sogar in kleinen Forschungseinrichtungen und Unternehmen vorkommen, dass ein Mitarbeiter das Unternehmen infiltriert ausspioniert - oft auch getarnt als Student oder Praktikant. Der IHK Arbeitskreis rät deswegen, sich entsprechende Hilfe beim Landeskriminalamt oder anderen Einrichtungen zu holen.

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