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Wirtschaft/Finanzen

Kohle wird vom Ölpreis profitieren

Kohle-Bohrkernproben Prairie Mining

Im Herbst 2014 begann Saudi-Arabien den Ölpreis zu drücken. Diesen Herbst könnte das Manöver vorbei sein. Ein wieder anziehender Ölpreis sollte dann auch den Kohlemarkt wieder beflügeln

Prairie Mining (ISIN: AU000000PDZ2 - Unternehmenspräsentation ) will ab dem Jahr 2019 die nötigen Anlagen soweit aufgebaut haben, dass die Kohleförderung begonnen werden kann. Langfristig ist eine Produktion von 8 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr geplant. Der schnelle Aufbau der Produktion ist aufgrund der bereits vorhandenen Infrastruktur möglich. Denn das Lublin-Projekt von Prairie befindet sich im südlichen Polen, wo bereits andere große Kohlevorkommen von anderen Unternehmen ausgebeutet werden. Jüngst konnte das australische Unternehmen seine angezeigten Kohleressourcen stark auf 333 Millionen Tonnen erhöhen. Die abgeleiteten Kohleressourcen stehen bei 722 Millionen Tonnen. Dabei handelt es sich zu einem erheblichen Teil um die wertvollere Kokskohle, die für die Stahlherstellung benötigt wird. Doch auch Kraftwerkskohle sehr guter Qualität kann Prairie Mining seinen Kunden bieten.
Auf dem europäischen Kohlemarkt hat sich zwar der Preis des Energieträgers Anfang bis Mitte August etwas verringert und erreichte 56,7 US-Dollar je Tonne. Doch gerade vom viel gescholtenen chinesischen Markt kommen derzeit positive Signale. So stiegen dort die Einfuhren im Juli um 28 Prozent auf 21,3 Millionen Tonnen. Das ist immerhin eine Verbesserung gegenüber dem Trend der ersten sieben Monate insgesamt mit minus 34 Prozent bei den Importen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Möglicherweise füllen die Chinesen ihre Lager wieder auf. Zum einen naht der Winter und zum anderen könnten beim Öl signifikante Preiserhöhungen kommen. Denn Saudi-Arabien kündigte bereits an ab September die Ölpreise für Lieferungen nach Asien um einen US-Dollar je Barrel zu erhöhen. Das klingt nicht viel. Doch erinnern wir uns zurück an Mitte 2014. Damals kündigte die OPEC an die Preise für Asien-Lieferungen um einen Dollar zu senken. Danach kam ein langer und starker Verfall des Ölpreises. Dass der Ölpreis wieder auf 100 US-Dollar steigt ist zwar unwahrscheinlich. Doch auch 70 US-Dollar würden schon Substitutionseffekte Richtung Kohlenutzung in Gang bringen. Denn immerhin ist auch der Gaspreis – zumindest in Europa – an den Ölpreis gebunden und würde mit Verzögerung anziehen.

 

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