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IfKom: Industrie 4.0 braucht leistungsfähige Netzinfrastruktur und Digitale Bildung 4.0

v.l.n.r.:Anton Schrall (IfKom),Thomas Schauer (I.C.S.),Dr. Robert Couronné (NIK),Heinz Leymann (IfKom),Norbert Eckenweber (IfKom)

Ausgelagerte IT-Lösungen setzen Breitbandlösungen voraus. Industrie 4.0 ist Schlüsselfaktor für Wirtschaftsstandort Deutschland. Das Thema muss in den Schulen und Hochschulen aufgegriffen werden.

Dies war Thema eines Informationsgesprächs der IfKom e. V. gemeinsam mit den Geschäftsführern der NIK e. V. und I.C.S. e. V. in Nürnberg.

Industrie 4.0 braucht eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur sowie eine an den Anforderungen der Zukunft orientierte digitale Bildung. Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft befinden sich in der vierten industriellen Revolution. Industrie 4.0 umfasst alle Bereiche des Lebens. "In der Industrie 4.0 wächst die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik zusammen", betonte der Bundesvorsitzende der IfKom - Ingenieure für Kommunikation, Dipl.-Ing. Heinz Leymann und fügte hinzu "hierzu brauchen wir eine entsprechende bundesweite Breitbandversorgung. Langfristig ist eine flächendeckende Glasfaserversorgung unabdingbar".

Dr.-Ing. Robert Couronné, Geschäftsführer der NIK - Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft, begrüßt die vorgesehenen Maßnahmen der Bundesregierung, um das Breitbandziel bis Ende 2018 zu erreichen und merkte in diesem Zusammenhang an: "Ausgelagerte IT-Lösungen, die mittelständischen Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit sichern, setzen Breitbandlösungen voraus. Gerade aber in ländlichen Gebieten findet wegen den hohen Ausbaukosten oft kein Wettbewerb zwischen den Netzbetreibern statt, weil dieser unwirtschaftlich für die Netzbetreiber ist. Hier braucht es weitere Anreize über die bestehende Förderung hinaus".

Durch Industrie 4.0 ändert sich in den nächsten Jahren gravierend die Lebens- und Arbeitswelt. Innerhalb dieses Veränderungsprozesses müssen die Menschen mitgenommen werden. Industrie 4.0 mit ihren künftigen "intelligenten Fabriken" braucht eine ‚Bildung 4.0'. Wirtschaft, Gesellschaft und Politik müssen stärker denn je für die digitale Zukunft die digitale Bildung in den Blick nehmen. ",Industrie 4.0' ist ein Schlüsselfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschlands und das Thema muss auch in den Schulen und Hochschulen aufgegriffen werden", unterstrich der Geschäftsführer des I.C.S. e.V. - International Co-operative Studies und ergänzte "Diese Veränderung der Arbeitswelt erfordert unbedingt die Abstimmung mit den Bildungseinrichtungen". Zudem sind entsprechende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten, um für künftige Industrie 4.0-Anforderungen gerüstet zu sein.

Im Rahmen ihrer Kooperation werden IfKom, NIK und I.C.S. künftig zu diesen Themen enger zusammenarbeiten.

 

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