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FX Briefing – Tsipras vs.europäische Zentralbank, griechische Banken und Öl-Rally

Griechenland nah am Abgrund – Eurozone vielleicht bald auch

Die Banken des angeschlagenen GIPS-Staates befinden sich gegenwärtig in einer äußerst prekären Situation, die Tsipras zum Einlenken im Tauziehen zwischen Griechenland und Eurozone zwingen könnte.

Das ELA-Programm der europäischen Zentralbank hat dem griechischen Bankensystem bislang ein Volumen von 80 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Die Banken haben im Gegenzug Sicherheiten hinterlegt, die bisher ausreichend sind, um weitere 15 Milliarden Euro aufzunehmen, vorausgesetzt die EZB erhöht die geforderten Abschläge nicht. Dieses Szenario setzt voraus, dass zum einen die Verhandlungen erfolgreich fortgeführt werden und zum anderen Griechenland seine Zahlungen fristgerecht bedient.

Bei dem aktuellen Tauziehen bleibt Griechenland bis zur Hälfte des Jahres Herr der Lage, spricht liquide. Falls die EZB jedoch die Abschläge erhöht, werden weitere Mittelabflüsse aus Griechenland ausgelöst werden, was aber die Insolvenz für griechische Banken zur Folge hätte. Für Alexis Tsipras bedeutet dies entweder die Einigung mit den internationalen Gläubigern oder die rasche Einführung von Kapitalverkehrskontrollen.

Europäische Leitwährung – Erhöhte Volatilität wahrscheinlich

Am Devisenmarkt wurde die europäische Leitwährung gegen den US-Dollar zum Wochenbeginn stark verkauft und oszilliert gegenwärtig in der Nähe der 1,1100-Preismarke.

Sollten das spieltheoretische Tauziehen zwischen Tsipras und seinen immer ungeduldiger werdenden internationalen Gläubigern verschärft werden, ist in den kommenden Wochen mit einer erheblichen Erhöhung der Volatilität in den EUR-FX-Paaren zu rechnen.

Rally beim Rohöl – Absehbar, kaum von Fundamentaldaten unterstützt

Die Rally beim Rohöl, die man seit dem Beginn des Jahres beobachten kann, steht fundamental auf sehr wackeligen Beinen. Um uns die Entwicklung in Erinnerung zu rufen: Brent-Öl kletterte von einem Preisniveu um die 45 US-Dollar zum Beginn des Jahres auf gehandelte Niveaus von zeitweilig mehr als 65 US-Dollar pro Barrel. WTI-Öl stieg seit dem 16.März von 43 US-Dollar auf Preisstände über der Marke von 60 US-Dollar.

Dieser stellt ein Exzerpt aus dem Smartest Finance Market Snapshot dar. Der komplette Bericht sowie weitere Publikationen können im unabhängigen Wirtschaftsblog gesichtet werden.

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