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Friesland Kabel wächst trotz Schiffsbau-Krise

Zuwächse bei Erneuerbaren Energien und Datentechnik

Die Friesland Kabel GmbH in Norderstedt bei Hamburg ist 2012 gut durch die Schiffsbaukrise geschippert. Das 2007 gegründete Unternehmen, das sich innerhalb kürzester Zeit als Systemlieferant für den Schiffsbau etabliert hat, kann für das Geschäftsjahr 2012 einen Umsatzzuwachs von 20 Prozent vorweisen.
Grund ist die stärkere Fokussierung auf die Industrie und die Erneuerbaren Energien. "Wir haben uns breiter aufgestellt. Auf diese Weise konnten wir Verluste aus dem Schiffsbau mehr als kompensieren", erklärt Friesland Kabel Inhaber und Geschäftsführer Klaus Moorlampen.
So wurde für die industrielle Verkabelung ein neues Datentechnik-Programm aufgelegt. Hierfür wurde eine strategische Partnerschaft mit der Firma Draka Communications geschlossen, die insbesondere Glasfaser-, Koaxial- sowie Kupferdatenkabel produziert.
Hinzu kam der Millionen-Auftrag zur kompletten Verkabelung der Konverterplattform SylWin alpha in der Nordsee, rund 70 km westlich von Sylt. In diesem Umspannwerk wird der gewonnene
Strom aus den Windparks Dan Tysk und Butendiek umgewandelt und per Seekabel als Gleichstrom auf das deutsche Festland geleitet.
Auch die Verbindungstechnik für spezielle Zubringerschiffe zu den Plattformen sowie für zwei Explorationsschiffe, die zur weltweiten Erkundung und Förderung neuer Vorkommen im Meeresboden eingesetzt werden, kommt von Friesland Kabel.

Positiv wirkte sich des Weiteren die Erschließung neuer weltweiter Absatzmärkte aus. Friesland Kabel verantwortet als exklusiver Werksvertreter des finnischen Kabelherstellers Helkama nicht nur den Vertrieb in Deutschland, Portugal, Belgien, Luxemburg, Tschechien, Österreich, Spanien, Dänemark und den Niederlanden, sondern ist auch in Russland und Kasachstan sowie in Brasilien, Argentinien, Chile, Ecuador und Peru sehr erfolgreich. Moorlampen: "Wir sehen insbesondere in Südamerika große Wachstumschancen, deshalb werden wir auch 2013 wieder mit einem eigenen Messestand auf der Naval Show in Rio vertreten sein."
2012 war für Friesland Kabel auch das Jahr der Investitionen. So stieg die Zahl der Mitarbeiter um sechs auf 29 Personen. Insbesondere für die Datentechnik wurden Spezialisten eingestellt. Im Logistikzentrum in Lüneburg wurden zudem neue Stapler und ein innovatives Regalsystem eingeführt. Friesland Kabel betreibt dort beheizte Lagerhallen mit fünf Schneidelinien, eigenen Kabeltrommeln und eigener Verwaltung. Auch SAP Business One wurde 2012 eingeführt.
Auch für 2013 stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Klaus Moorlampen: "Wir haben noch viel vor und wollen sowohl unser Produktportfolio als auch unsere internationale Präsenz weiter ausbauen."

 

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