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Wirtschaft/Finanzen

Frank Hennig Köln und neue Strategien für Privatanleger

Privatanleger haben heutzutage viele Möglichkeiten ihr Geld anzulegen. Frank Hennig aus Köln erklärt welche Strategie in Zeiten der Niedrigzinsen noch interessant sind.

(Köln) Die Ära von Niedrigzinsen scheint angebrochen zu sein. Die EZB senkt den Leitzins, um die Wirtschaft anzukurbeln. Folglich sinkt auch das allgemeine Zinsniveau. Günstige Bedingungen für Kreditnehmer auf einer Seite und reale Verluste vieler Sparer und Privatanleger auf der anderen Seite - das sind zwei charakteristische Merkmale der heutigen Situation im Bankensektor, sagt Frank Hennig. Ist die Lage der Privatanleger wirklich aussichtslos? Wie kann Geld rentabel angelegt werden?

Sichteinlagen - sicher, aber wenig sinnvoll

Nach wie vor legen die meisten Sparer ihr Geld in Form von Sichteinlagen an, so der Kölner Finanzexperte Frank Hennig. Nach der Schätzung von Wirtschaftsexperten beläuft sich aktuell die Summe von Spar- und Sichteinlagen bei den Kreditinstituten auf sagenhafte 3 Billionen Euro. Tendenz weiterhin steigend. Diese Situation bedeutet: Deutsche Privatanleger sind vorsichtig und wollen ihr Geld jederzeit zur Verfügung haben. Eine der Ursachen für solches Verhalten ist die Angst vor einer neuen Krise, denn die letzte ist den Menschen noch gut in Erinnerung. Das Problem: Nur wenn die Zinsen die Inflation toppen, lohnt sich das Geld anzulegen, ansonsten droht realer Wertverlust. Aktuell liegen Zinssätze beim Tagesgeld meistens unter der Inflationsrate. Festgeld lohnt sich in der Regel, doch gut beraten ist derjenige, der Vergleichsportale zurate zieht, um ein Kreditinstitut mit besten Konditionen zu finden.

Geld in Aktien investieren - auf durchdachte Strategie setzen

Aus Sparer sollen Anleger werden, meint Hennig aus Köln, das heißt: Menschen, die bereit sind, ein Risiko auf sich zu nehmen. Antikrisenpolitik der letzten Jahre führte zur Belebung der Wirtschaftskonjunktur, was sich in der positiven Entwicklung von DAX widerspiegelt. 2013 überschritt der Deutsche Aktienindex die 9000-Marke. Freilich bedeutet das nicht, dass alle Aktienkurse gleichmäßig wachsen. Aus Erfahrung ist bekannt, dass die meisten Privatanleger auf Turnaround-Kandidaten setzen, sowie auf Aktien, die gerade im Gespräch sind. Die Vorstellung, dass nach einem Kursverlust ein neuer Hoch kommt, erweist sich leider nur zu oft als falsch, weiß der Kölner Profi. Bei den heiß begehrten Aktien ist außerdem die Gefahr groß, zu viel Geld zu bezahlen. Eine gute Strategie ist es, Aktien von Unternehmen zu kaufen, deren Performance stabil positiv bleibt. Langfristige Anlagen zahlen sich erfahrungsgemäß am besten aus. Tipp: Nicht alles auf eine Karte, bzw. Aktie, setzen, sondern immer ein Aktienpaket anlegen. Es wird empfohlen, Aktien von ca. 10-12 Unternehmen ins Depot aufzunehmen.

Aktiencommunities - Wertvolle Tipps und leere Versprechen

Aktiencommunities und Foren wie Sharewise, Wikifolio u.a. werden immer beliebter. Viele Privatanleger nutzen diese Communities, um Ratschläge zum Kauf oder Verkauf von Aktien zu erhalten. Es lohnt sich, die Tipps mit gewisser Vorsicht zu genießen und nur auf die Experten mit dem besten Rating zu achten. Doch Vorsicht, warnt Hennig: sich voll auf die Ratschläge von anderen Menschen zu verlassen, ist leider nicht sinnvoll. Hier gilt es: Privatanleger sollen selbst aktiv werden und Informationen sammeln.

Kosten reduzieren

Privatanleger sollen unbedingt auf die Depot- und Kaufgebühren der Banken und Onlinebroker achten und diese vergleichen. Unter den Kreditinstituten bieten in der Regel Direktbanken die günstigsten Konditionen.

Dank der Niedrigzinspolitik erholt sich die Wirtschaft - für Privatanleger gilt es, diese Situation auszunutzen und aktiv zu werden. Dabei bietet Internet eine schier unerschöpfliche Quelle von wertvoller Information. Sich Zeit nehmen und nicht unbedacht handeln, Informationen über börsennotierte Unternehmen sammeln und Trends auf dem Aktienmarkt aufmerksam verfolgen - das sind die drei Säulen des Erfolgs für heutige Privatanleger.

 

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