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Finanzrepression - Wer sind die Gewinner, wer sind die Verlierer?

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Wie funktioniert Finanzrepression – finanzielle Repression?
Was kann der Privatanleger angesichts der Staatspolitik unternehmen?
Diese Fragen und mehr versucht der folgende Beitrag zu beantworten.

Wie können heute Staatsschulden effektiv abgebaut werden? In den Zeiten des niedrigen Wirtschaftswachstums gelingt der Schuldenabbau nur mit Hilfe der sog. Finanzrepression. Diese Finanzpolitik setzt unter anderem auf niedrige Zinsen. Der Leitzins wird künstlich extrem tief gehalten, außerdem wird eine Obergrenze für die Verzinsung der Staatsanleihen gesetzt. Eine weitere Möglichkeit, die Zinsen auf staatliche Assets zu senken ist die sogenante Quantitative Lockerung: Der massive Ankauf von Staatsanleihen durch die Zentralbank schafft eine hohe Nachfrage auf dem Markt und lässt die Zinsen sinken. Wenn die Zinsen auf Staatsanleihen unter der realen Inflationsrate oder unter der Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts bleiben, dann heißt es: Diese Wertpapiere bringen eine negative Rendite. Im Klartext bedeutet diese Situation, dass Staatsanleihen im Laufe der Zeit entwertet werden. Anleger, die ihr Geld dem Staat geliehen haben, verlieren Jahr für Jahr ihr Vermögen. Billiges Geld wirkt sich andererseits positiv auf die wirtschaftliche Situation aus. Ein Blick auf die Statistik verrät, dass die Performance der Aktien in der Vergangenheit dauerhaft positiv blieb und dass diese Asset reale Rendite brachten. Private Unternehmen und deren Aktien sind somit Gewinner der Finanzrepression. Voraussichtlich bleibt diese Tendenz auch in der Zukunft erhalten, denn Staaten sind auch weiterhin darauf angewiesen, ihre Schulden mit Mitteln der Finanzrepression abzubauen.

den ganzen Artikel finden sie im Blog von Guhlmann & CIE

 

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