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Energiewende braucht gut ausgebildete IngenieurInnen: IfKom im Gespräch mit Präsidenten der OTH Regensburg

Foto: v.l.n.r.: Prof. Dr. Ralph Schneider (Präsident OTH Regensburg), Dipl.-Ing. Heinz Leymann (IfKom-Bundesvorsitzender) Foto: v.l.n.r.: Prof. Dr. Ralph Schneider (Präsident OTH Regensburg), Dipl.-Ing. Heinz Leymann (IfKom-Bundesvorsitzender)

IfKom und OTH Regensburg verbindet eine 10jährige Kooperation, die in Zeiten der Energiewende die Notwendigkeit technischer Studiengänge von der Entwicklungsidee bis zum Recycling unterstreicht.

Seit gut zehn Jahren ist die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik deutschlandweit rückläufig. Im kürzlich geführten Gespräch mit dem Präsidenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, Prof. Dr. Ralph Schneider, wurde die zunehmende Bedeutung dieser Studiengänge unter anderem angesichts der veränderten Betrachtung des Energiesektors betont.

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom e. V.) setzen sich für ein Ingenieurhandeln ein, das technischen Fortschritt und seine Folgen für Mensch und Umwelt von der Entwicklungsidee bis zum Recycling in der Gänze ganzheitlich betrachtet. Aus der Sicht der IfKom leisten Ingenieurinnen und Ingenieure einen großen Beitrag zu innovativen Produkten und Technologien, die weniger Ressourcen verbrauchen und umweltfreundlicher sind als bisherige. Folglich sehen die IfKom das nachlassende Interesse bei Studienfächern der Elektro- und Informationstechnik kritisch. "Möglicherweise ist den jungen Menschen dieses Gestaltungspotenzial nicht ausreichend bewusst", stellte IfKom-Bundesvorsitzender Heinz Leymann fest.

"Den Rückgang an Studienanfängerinnen und Studienanfängern in Elektro- und Informationstechnik spüren wir auch bei uns an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg", so Prof. Dr. Ralph Schneider. Und er fügte hinzu: "Das wundert mich sehr! Denn gerade die Jugend von heute setzt sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz, für regenerative Energien und Elektromobilität sowie für Nachhaltigkeit ein und sollte erkennen, dass gerade durch technische Disziplinen wie Elektro- und Informationstechnik Lösungen für diese aktuellen Herausforderungen entwickelt werden."

Die IfKom unterstreichen die Notwendigkeit, junge Menschen von der besonderen Relevanz technischer Studiengänge zu überzeugen. Ingenieurinnen und Ingenieure müssen bereits im Studium befähigt werden, ihr Handeln auch an ethischen Aspekten sowie Maßstäben der Nachhaltigkeit auszurichten. Gerade bei den Schlüsseltechnologien wie Elektro- und Informationstechnik gehören die Entwicklung innovativer Anwendungen und der Blick auf ihre Auswirkungen für die Menschen unmittelbar zusammen.

Die Fakultät Elektro- und Informationstechnik der OTH Regensburg lieferte in jüngster Zeit eine Reihe positiver Schlagzeilen, die jungen Menschen eigentlich bewusst machen sollte, welche Rolle den Ingenieurwissenschaften bei der Lösung globaler nachhaltiger Herausforderungen zukommt. Beispielsweise stellte Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner im Juli 2022 während der Bundespressekonferenz in Berlin zusammen mit der Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger den Wasserstoffatlas Deutschland vor. Der Atlas zeigt den aktuellen Stand, die regionalen Fortschritte sowie die Chancen und Potenziale von Wasserstoff für Energiewende und Klimaschutz.

"Diesen nachhaltigen Ansatz verfolgen wir auch künftig und in gleicher Weise in anderen technischen Studiengängen an der OTH Regensburg. Ich bin fest davon überzeugt: Wir brauchen diesen Ansatz, wenn wir Generation Z und Co. von der besonderen Relevanz technischer Studiengänge überzeugen wollen" unterstrich Schneider und ergänzte: "Das ist eine Aufgabe, die wir nicht vor uns herschieben dürfen. Denn: Die Energiewende braucht Energiewenderinnen und Energiewender - und zwar so schnell wie möglich."

IfKom und OTH Regensburg sind sich einig: Wer Klimaschutz, Energiewende und Versorgungssicherheit gestalten möchte, muss technische Studiengänge wählen.

 

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