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Wirtschaft/Finanzen

Corona: Lockerungen sind der richtige Schritt

Markus Schön Geschäftsführer der Schön & Co GmbH

Covid19-Pandemie klingt bis Juni 2020 in Europa und Nordamerika ab/ Horrorzahlen mit 3.000 Toten in den USA täglich unrealistisch

Die Kapitalmärkte sind nach wie vor fest im "Corona-Griff". Nach dem angstvollen Blick auf die Infektionszahlen werden nun die wirtschaftlichen Folgen beobachtet. Wie tief die Rezession ausfällt, hängt vom Umfang und der Geschwindigkeit der Lockerungsmaßnahmen ab. Hier gehen die Schritte in Deutschland in die richtige Richtung. Allerdings ist für eine so bedeutende Exportnation ebenso wichtig wie das Wiederanlaufen der Weltwirtschaft gelingt. Bereits Anfang April 2020 hatte das Research des Vermögensverwalter Schön & Co aus Detmold einen Wirtschaftseinbruch von 8,5% für Deutschland in diesem Jahr prognostiziert. Damit ist diese Einschätzung deutlich pessimistischer als andere Analysen.

"An dieser Einschätzung halten wir fest", erläutert Geschäftsführer Markus Schön. Schließlich würden die Lockerungen nur schrittweise erfolgen können und das Vertrauen der Verbraucher muss zurückkehren. "Solange der Virus so präsent ist, werden sich Verbraucher mit größeren Ausgaben und Unternehmen mit Investitionen zurückhalten", ist sich der Vermögensverwalter sicher. In die Reihe der Crashpropheten reiht man sich dennoch nicht ein. Im laufenden Finanz-Research zu Corona wird eine Reproduktionszahl des Virus Anfang Juni 2020 von weniger als 1,0 auf der gesamten Nordhalbkugel prognostiziert. "Die Horrorprognosen für die USA teilen wir mit unseren finanzmathematischen und historischen Modellen ausdrücklich nicht. Sorgenkinder bleiben jedoch die südamerikanischen Staaten und möglicherweise zunehmend größere Infektionsherde in Afrika."

Zur Beurteilung für die Auswirkung der Corona-Pandemie an den Kapitalmärkten hat Schön & Co eine Genesungsrelation entwickelt. "Mit einem leichten Zeitverzug zeigte diese Relation sehr verlässlich an, ob Börsentage mit grünen oder roten Vorzeichen zu erwarten waren. Schließlich suchten unsere eher konservativ und auf laufende Erträge ausgerichtete Kunden Orientierung und wollten nicht weiter verunsichert werden."

Deswegen hält das Detmolder Finanzinstitut den DAX bei rund 10.500 Punkten für fair bewertet. Es müsste über die politisch beschlossenen Lockerungen schon ein immenses Konjunkturpaket beschlossen werden, um deutlich höhere Kurse zu rechtfertigen.

 

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