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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Schweinehochhaus

Im Schweinehochhaus leiden knapp 500 Sauen unter den tierquälerischen Bedingungen.

Nach Anzeige des Deutschen Tierschutzbüros: Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau hat die Ermittlungen gegen den Betreiber des sogenannten Schweinehochhauses in Maasdorf bei Halle aufgenommen.

Nach Angaben des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt gab es am 23. August 2016 eine Kontrolle des Veterinäramtes. Dabei waren aber über die Hälfte der Kastenstände überhaupt nicht belegt. "Offenbar wusste der Betreiber von der Kontrolle und hat die Tiere aus den zu kleinen Kastenständen gebracht", so Peifer, der seine Vermutung auf interne Unterlagen des zuständigen Veterinäramts stützt. Aus diesen Dokumenten geht hervor, dass die Kontrollen im Schweinehochhaus i.d.R. im Vorfeld angemeldet waren, teilweise vier Tage vorher. "Wenn sich die Behörde im Vorfeld anmeldet, kann man sich die Kontrolle auch gleich sparen", kritisiert Peifer.

Weiterhin kritisieren die Tierschützer, dass es noch immer kein Brandschutzkonzept gibt, obwohl dieses eine Voraussetzung für eine Genehmigung eines solchen Betriebes ist.

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. fordert aufgrund der tierquälerischen Haltung und der massiven Gesetzesverstöße eine sofortige Schließung des Schweinehochhauses. Die Forderung wird von 150.000 Menschen in einer Petition auf Change.org unterstützt.

Am 21. September 2016 muss sich Jan Peifer wegen Hausfriedensbruchs vor dem Amtsgericht Köthen verantworten, Peifer hatte zusammen mit seinem Team erstmals 2015 Videoaufnahmen aus dem Schweinehochhaus in die Öffentlichkeit gebracht. Daraufhin hatte ihn der Betreiber wegen Hausfriedensbruchs angezeigt.
Am 23. Oktober 2016 planen die Tierschützer eine Großdemo direkt vor dem Schweinehochhaus, es wird mit 500 Teilnehmern gerechnet.

Weitere Informationen:
Das Aktenzeichen der Strafanzeige lautet: 308 Js 19859/16 (Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau)
Kampagnenwebsite: https://www.schweinehochhaus-schliessen.de

 

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