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Nackter Protest vor „Berliner Fashion Week“ sorgte für Aufsehen

Nackter Protest vor „Berliner Fashion Week“ sorgte für Aufsehen

„Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ protestierte gegen Pelzverkauf

Für Aufsehen bei der Berliner Fashion Week sorgte heute der Protest des Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V. Um gegen den Verkauf von echten Pelzen zu demonstrieren, legten sich Aktivisten des Tierschutzvereins vor dem Eingang der Fashion Week nackt in Särge. Flankiert wurden sie von einem Sensenmann, der einen toten Nerz in der Hand hielt. Pelz tötet, so die Botschaft der Tierschützer.
Die Mehrheit der Deutschen lehnt das Tragen von echtem Pelz ab. Entsprechend rückläufig sind die Absatzzahlen der Branche. Trotzdem wird auf der „Berliner Fashion Week“ bis heute echter Pelz präsentiert.
Dagegen hat heute der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. mit seiner Aktion demonstriert. Der tote Nerz stammt von einer deutschen Nerzfarm (Nähe Berlin). Dort fanden Mitarbeiter des Arbeitskreises das Tier in einer Kadavertonne. Die qualvolle Enge in den Gitterkäfigen, das Fehlen jeglicher natürlicher Strukturen und Beschäftigungsmöglichkeiten lässt die Tiere auf den Pelzfarmen physisch und psychisch krank werden. Wie viele seiner Artgenossen überlebte auch der Nerz, der heute vor der Fashion Week für Aufsehen sorgte, die qualvollen Haltungsbedingungen noch nicht einmal die wenigen Monate bis zur Häutung.

Der nackte Protest und der tote Nerz sorgten für großes Aufsehen bei den Besuchern der Fashion Week. Stefan Klippstein, Sprecher des Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V., ist mit den Reaktionen zufrieden: „Ich hoffe, dass die Aktion heute die Veranstalter zum Nachdenken zwingt. Viele Designer weltweit, große Modehäuser und mittlerweile auch die Fashion Week in Oslo verzichten bewusst auf echten Pelz. Es wird Zeit, dass auch in Berlin ein Zeichen für Tierschutz gesetzt wird.“

 

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