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Kaninchen-Qualfleisch aus Schenkendöbern wird nicht mehr im Neiße Center verkauft

Kaninchen-Qualfleisch aus Schenkendöbern wird nicht mehr im Neiße Center verkauft

Der Tierschutzverein Deutsches Tierschutzbüro e.V. vor rund einem Monat aufgedeckt, wie qualvoll Kaninchen in einer brandenburgischen Kaninchenmast gehalten werden.

Vor rund einem Monat gelang es den Tierschützern des Vereins Deutsches Tierschutzbüro e.V. heimlich in einer industriellen Kaninchenmast im brandenburgischen Schenkendöbern zu filmen.
In einer von außen unscheinbaren Halle werden dort hunderte Kaninchen in einer Käfigbatterie gehalten. Stefan Klippstein, Sprecher des Deutschen Tierschutzbüro e.V. berichtet: "Die Kaninchen haben dort so wenig Platz, dass sie ihre normalen Verhaltensweisen nicht annähernd ausleben können. Viele der Tiere sind verletzt oder krank. Wir haben dort Kaninchen mit offenen Knochenbrüche und eitrigen Infektionen vorgefunden. Zwischen den lebenden Tieren lagen auch immer wieder tote, in und auf den Käfigen. Anscheinend wurden sie dort vom Mäster einfach achtlos liegen gelassen."

Verkauft wurde das Kaninchen-Qualfleisch in verschiedenen Metzgereien, Hofläden und auf Marktständen in Brandenburg und Berlin. Nachdem das Deutsche Tierschutzbüro die Verkaufsstellen kontaktiert hatte, nahmen alle, bis auf eine, das Kaninchenfleisch umgehend aus dem Sortiment. Lediglich der Marktstand "Boron,", im Neiße-Center in Guben, der dem Betreiber der Horrormast selbst gehört, verkaufte das Qualfleisch weiter an ahnungslose Kunden.

Doch auch damit ist ab sofort Schluss. Das Neiße Center hat "Boron" den Verkauf des Fleischs jetzt schriftlich untersagt. "Das Center war schockiert, als sie erfuhr unter welchen Bedingungen das Fleisch produziert wird", berichtet Stefan Klippstein, "auch das Center stuft die Haltungsbedingungen als absolut tierquälerisch ein und hat daher den Verkauf ab sofort unterbunden."

Nach Erkenntnissen des Tierschutzbüros war der Stand im Neiße-Center die letzte Verkaufsstelle für das Qualfleisch aus Schenkendöbern. "Wir hoffen, dass der Mäster, jetzt wo ihm die Abnehmer fehlen, die Horrormast endlich schließt und das Leiden der Kaninchen damit ein Ende hat", so Klippstein abschließend.

Weitere Informationen, Fotos, eine Videodokumentation und einen Mitschnitt der SAT.1 Sendung "akte" vom 15.04.2014 finden Sie hier: http://wp.me/p2vCzA-1q8

 

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