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Kampfkunst-Kompetenz für konfliktfreie Feiertage

Ehrengäste beim SiTA-Fest 2023 in Hamburg: Maryam Blumenthal, Dr. Jonas Leder und Alexandra Klein. Ehrengäste beim SiTA-Fest 2023 in Hamburg: Maryam Blumenthal, Dr. Jonas Leder und Alexandra Klein.

Häusliche Gewalt steigt häufig an Feiertagen. Die Kampfkunst TA WingTsun ist engagiert mittels eines ganzheitlichen Ansatzes für Abhilfe zu sorgen. Dies begrüßte auch jüngst Hamburgs Politik.

Hamburg, 28.12.2023: Die Bundesregierung berichtete jüngst, dass alle zwei Minuten eine in Deutschland lebende Person Opfer häuslicher Gewalt wird. Die Anzahl Betroffener steigt jährlich. Es trifft vor allem Frauen, besonders an Feiertagen. Körperliche Selbstverteidigung und mentale Selbstbehauptung entgegnen effektiv Gefahrensituationen. Entsprechender Beliebtheit erfreuen sich Kampfkünste, die Gewaltprävention adressieren - ganz so wie Hamburgs einzige chinesische TA WingTsun Schule, eröffnet und geleitet von Dominik Fischer. Anlässlich des 18-jährigen Jubiläums des Dachverbandes WTI fand am 11. November ein sog. SiTA-Fest statt. Drei Hamburger Politiker:innen und über 1.500 Gäste überzeugten sich vor Ort von den Fähigkeiten der Schüler:innen sowie von den gesellschaftlichen und sozialen Werten der Kampfkunst. Der Direktor des Landessportamtes bekräftigt daraufhin, dass das Angebot der TA WingTsun Kampfkunstschule wirkungsvoll in die "Active City"-Strategie Hamburgs einzahlt. 

Organisationen, Verbände, renommierte Magazine und Politik warnen vor steigender häuslicher Gewalt an Feiertagen

Bundesfamilienministerin Lisa Paus weist auf eine traurige Bilanz hin: "Jede Stunde werden mehr als 14 Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt. Beinahe jeden Tag versucht ein Partner oder Expartner eine Frau zu töten". Tendenz steigend. So kam es zu einem Anstieg um 8,5% in 2022 im Vergleich zum Vorjahr. Laut Statista gerät fast jeder Vierte zu Weihnachten mit der Partner:in in Streit. Lappalien, wie Ablauf und Organisation der Feiertage sind mit 34% der häufigste Grund, da die Erwartungen an das Weihnachtsfest so hoch sind. Der Spiegel berichtete sogar von der gefährlichsten Zeit des Jahres. 71,1% der Frauen sind von häuslicher Gewalt betroffen, während die Täter mehrheitlich Männer sind (76,3%). Köln gibt bekannt, dass Frauenhäuser längst überfüllt sind. Genauso auch im Bundesland NRW. Bis zu zwölf Wochen müssen Betroffene in Deutschland durchschnittlich auf einen Platz warten. "In einigen Landkreisen wie bspw. Friesland, Holzminden, Wittmund oder Osterholz gibt es gar keine entsprechenden Einrichtungen.", weiß Annette Krämer vom Sozialverband. Eine prekäre Situation, aus der Kampfkünste geschickt heraus manövrieren können.

Kampfkunst gegen häusliche Gewalt

Die steigenden Fallzahlen schärfen das Bewusstsein für die Bedeutung von Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. So zeigen aktuelle Auswertungen von Suchanfragen mit dem entsprechenden Online-Dienst von Google, dass die Nachfrage nach Selbstverteidigung und Frauenhäusern im engen Zusammenhang mit häuslicher Gewalt steht. Jedoch zeigen diese Analysen auch, dass der Suchbegriff "Kampfkunst" nicht mit Selbstverteidigung korreliert. Dabei ist Kampfkunst eine "effektive, präventive Maßnahme, die über Selbstverteidigungstechniken hinaus zudem mentale Stärke und soziale Verantwortung lehrt", weiß Dominik Fischer, Leiter der Hamburger Fachschule für Selbstverteidigung und Kampfkunst. Er selbst praktiziert enthusiastisch seit 2007 TA WingTsun. Spezialisierte Einrichtungen, wie die TA WingTsun Kampfkunstschule in Hamburg-Uhlenhorst, leisten einen wichtigen Beitrag für eine verantwortungsbewusstere Gesellschaft - durch ihren ganzheitlichen Ansatz zur Gewaltprävention basierend auf den ethischen Prinzipien Respekt, Schutz und Verantwortung. Neben Selbstverteidigung stehen gleichwohl Konfliktvermeidung, Auspowern und Stressabbau auf dem Stundenplan. Sowohl Opfer als auch Täter:innen profitieren von den Werten dieser traditionellen chinesischen Kampfkunst, welche unermüdlich vermittelt, Schwächere zu schützen und Stärke achtsam einzusetzen.

Hamburger Politiker:innen loben Zugang zu Hilfskonzepten chinesischer Kampfkunst

Der seit über 40 Jahren in Kampfkunst erfahrene Lehrer "Großmeister" SiGung Turan Ataseven ist der Gründer und Leiter des Dachverbandes "WingTsun International" (kurz WTI). Regelmäßig organisiert der WTI-Verband themenbezogene öffentliche, aber auch anonyme Seminare für Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden. Bei dem vergangenen SiTA-Fest am 11.11.2023 begeisterte das Arbeitsspektrum des TA WingTsun Verbandes 1.500 Bürger:innen der Stadt Hamburg, politische Funktionär:innen sowie Vertreter:innen der Polizei Hamburg. Das ganztägige Programm bewies einmal mehr, dass TA WingTsun Menschen einander näherbringt, Vorurteile abbaut, Sicherheit schafft und Selbstvertrauen für Jung und Alt aufbaut und stärkt. Dr. Jonas Leder, der Direktor des Landessportamtes, betont im Rahmen seiner Grußrede des SiTA-Festes, dass die TA WingTsun Kampfkunstschule in Hamburg-Uhlenhorst die Kernanliegen Hamburgs' "Active City"-Strategie passgenau unterstützt. Auch die sportpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion Hamburg, Frau Maryam Blumenthal, und die Abteilungsleiterin für Berufspraktische Aus- und Fortbildung an der Akademie der Polizei Hamburg, Frau Alexandra Klein, partizipierten begeistert am Fest, das den Zugang zu Hilfskonzepten anschaulich aufzeigte.

Anlaufstellen zur Gewaltprävention in Hamburg sind im Aufbau

Über 200 Mitglieder lassen sich in der TA WingTsun Dependance auf dem Mundsburger Damm ausbilden. Dabei ist die Geschlechterverteilung im Wesentlichen ausgeglichen und rund 60% gehören dem Nachwuchs an. Besonders im letzten Quartal von 2023 stellt die Fachschule einen Anstieg an Personaltrainings fest. Der Trend geht offensichtlich verstärkt in Richtung individuelle Gewaltprävention. Ebenso erfreuen sich Kurse in Kindergärten, Schulen und Unternehmen einer immer größeren Beliebtheit. Die erste und bisher einzige TA WingTsun Schule in Hamburg expandiert entsprechend, um weiterhin einen bedeutenden Beitrag zur Eindämmung häuslicher Gewalt zu leisten und dabei Opfern eine Perspektive auf ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben zu bieten. So entsteht eine weitere Fachschule westlich der Alster, deren Schulleiter Nils Kiene ist. Kiene war bis dato ambitionierter Kampfkunstschüler von Dominik Fischer, der Hamburg um die Kampfkunst TA WingTsun bereicherte.

 

 

 

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