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Deutsches Tierschutzbüro deckt auf: Tierquälerei für Edeka-Edelmarke "Unsere Heimat"

Deutsches Tierschutzbüro deckt auf: Tierquälerei für Edeka-Edelmarke "Unsere Heimat"

Tausende Hühner, zusammengepfercht auf engstem Raum, zwischen den lebenden liegen tote, ein verletztes Tier hängt kopfüber an einem Gitter, schlägt hilflos mit den Flügeln.

Die Lebensmittelskandale der letzten Jahre haben die Verbraucher verunsichert. Viele zahlen gerne etwas mehr für kontrollierte Produkte aus der Region. Supermarktketten wie EDEKA Südwest haben diesen Absatzmarkt erkannt und versuchen ihn mit Eigenmarken zu bedienen. "Unsere Heimat – echt & gut" heißt eine dieser Marken, die "Qualität aus der Region, auf die sich der Kunde verlassen kann" verspricht.

Auf der Internetseite der Marke "Unsere Heimat – echt & gut" (http://www.unsereheimat.de/) werden lachende Landwirte gezeigt, umringt von glücklichen Tieren, dazu gibt es vertrauenerweckende Beschreibungen. "In seinem Betrieb legt er großen Wert auf Hygiene, gutes Futter und tiergerechte Haltung", heißt es dort über einen Hof. Die Realität sieht anders aus, ganz anders.

Der Tierschutzorganisation Deutsches Tierschutzbüro e.V. liegt aus mehreren baden-württembergischen Hühnerhaltungen Bildmaterial vor, die unter anderem für die Edeka-Marke "Unsere Heimat – echt & gut" produzieren. Die Zustände, die Tierschützer dort dokumentiert haben, sind schockierend. Tausende Hühner werden zusammengepfercht auf engstem Raum gehalten. Der Boden ist dreckig, zwischen Federn und Kot liegen verwesende Kadaver, auf den Eiern krabbeln Tierläuse. Inmitten des Gedrängels liegen apathisch kranke Tiere, ein Huhn hängt kopfüber an einem Gitterboden fest, schlägt hilflos mit den Flügeln.

Jan Peifer, Gründer des Deutschen Tierschutzbüros e.V., berichtet: "Die Bedingungen in allen drei zufällig ausgewählten Bodenhaltungsbetrieben waren so gravierend, dass wir jetzt Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet haben."
Das Deutsche Tierschutzbüro hat zudem EDEKA Südwest und die anderen Abnehmer der Eier über die Zustände in Kenntnis gesetzt und sie aufgefordert, die Qualeier sofort aus dem Sortiment zu nehmen.

Der Tierschutzverein rät allen Verbrauchern, zu Ostern keine Eier aus Bodenhaltung zu kaufen. "Bodenhaltung klingt gut, ist es aber nicht", so Jan Peifer, der selbst schon Dutzende Bodenhaltungsanlagen dokumentiert hat, "man sollte sich nicht von Zertifikaten und wohlklingenden Markennamen wie "unsere Heimat" täuschen lassen, meist steckt die ganz normale Massentierhaltung dahinter."

Weitere Informationen, Fotos und eine Videodokumentation finden Sie hier: http://www.tierschutzbuero.de/edeka/

 

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