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'Mein Kampf' - Eine Groteske von George Tabori - ab 10. Oktober 2015 im Linzer Maestro

ATW

Zum oberösterreichischen Schwerpunkt zum Gedenken von 70 Jahre Ende des 2. Weltkriegs bringen auch die Austria Theater Werke einen kulturellen Beitrag. Aber in diesem Fall in Form einer Groteske.

Das Stück der verstorbenen Theaterlegende George Tabori behandelt mit tiefschwarzem Humor die Zeit von Adolf Hitler um 1910, wo er sich als untalentierter Maler an der Akademie der bildenden Künste in Wien bewirbt. Dabei lebt er in einer Wohngemeinschaft mit den beiden befreundeten Juden Herzl und Lebkowski. Besonders der Buchhändler Herzl kümmert sich väterlich um den jungen unbeholfenen Hitler und weiht ihn auch in sein derzeitiges Buchprojekt "Mein Kampf" ein. Herzl ist es auch, der Hitler rät in die Politik zu gehen. Es folgt die Geburt der nationalsozialistischen Ideen und die äußerliche Erscheinung des Adolf Hitler, der die Geschichte prägte.

Unter der Regie von Martin Tröbinger werden die scharfzüngigen Charaktere von Tabori wortstark in Szene gesetzt. Premiere ist am 10. Oktober 2015 im Linzer Theater Maestro. Weiter Aufführungstermine: 15./16./22./23./24. Oktober 2015 um jeweils 20 Uhr. Karten unter 0699/18195920. Weitere Informationen unter www.atw-theater.at.

Mitwirkende der Austria Theater Werke (auch auf Facebook)

Regie:
Martin Tröbinger

Darsteller:
Irene Gruber
Thomas Gernbauer
Andreas Huemer
Karin Huemer-Klinger
Johannes Minichmair
Johannes Renoldner
Max Tröbinger
Rafael Weber

Licht & Ton:
Charly Langzauner

Kostüme:
Cordula Salveter

Produktionsleitung:
Otto Kitzmüller


George Tabori

Geboren am 24. Mai 1914 in Budapest, gestorben am 23. Juli 2007 in Berlin. Die Theaterlegende war bis zu seinem Tode in Berlin. Seine Lebenszeit war geprägt als Autor, Schriftsteller, Schauspieler und Spielemacher (Tabori vermeidete stets den Begriff "Regisseur"). Nach dem Zweiten Weltkrieg (sein Vater starb in Auschwitz) arbeitet der ungarische inoffizielle Theaterkönig mit Hollywoodgrößen wie Alfred Hitchcock zusammen. 1969 kehrte er von den amerikanischen Bühnen zurück nach Europa. Er war bekannt für seine Extreme und seinen Hang zu Brecht und Kafka. Tabori ermöglichte es, dem Schrecken mit schwarzem Humor zu begegnen.

Beschreibung zum Stück

Mein Kampf handelt von der Zeit des Jünglings Adolf Hitler im Jahr 1910. Jung, despotisch und als untalentierter Maler versucht Hitler in der Akademie der bildenden Künste aufgenommen zu werden. In einem Männerheim freundet er sich mit den Juden Schlomo Herzl und Koch Lobkowitz an. Herzl, ein kluger Buchhändler, arbeitet an dem Roman "Mein Kampf" und kümmert sich dabei um den unbeholfenen jungen Hitler, wie um seinen eigenen Sohn. Jedoch wird die Freundschaft von Intrigen und Lügen auf die Probe gestellt. Herzl rät Hitler in die Politik zu gehen. Es folgt die Geburt der nationalsozialistischen Ideen und die äußerliche Erscheinung des Adolf Hitler, der die Geschichte prägte.