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Umwelt/Ökologie/Energie

Sieben Unternehmen aus NRW und Niedersachsen starten mit EnergyProfit

Auftakt zu EnergyProfit:  Erfahrungsaustausch und Effizienz-Check beim ersten Rundgang

Auftakt und erster Workshop zu EnergyProfit fanden am 12. September bei der USB Umweltservice Bochum GmbH statt.

Politik und Gesellschaft richten hohe Erwartungen an die Industrie, ihren Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten. Auch der Bundeskabinettsbeschluss zum Energie- und Stromsteuergesetz verknüpft Energiesteuererleichterungen mit jährlichen Effizienzsteigerungen der Betriebe.

Inmitten des lebhaften Betrieb der Abfallzerkleinerung fachsimpelten die Teilnehmer über mögliche Effizienzmaßnahmen des Betriebs: Moderne Leuchtstoffröhren statt Quecksilberdampflampe bedarfsgerechte Schaltung der Förderbänder, Einsatz hocheffizienter Elektromotoren: Und das alles möglich bei Amortisationszeiten von weniger als vier Jahren? „Ja“ erläutert Projektleiter Michael Homeyer „die Energiekosten für veraltete Technik übersteigen immer bei weitem die Anschaffungskosten für das Gerät. Insofern schont effiziente Technik den Geldbeutel, auch wenn sie in der Anschaffung etwas teurer erscheint!“

Aber die USB ist schon auf einem guten Weg. Vor Jahren wurde unnötig viel Strom, Gas und Warmwasser verbraucht. „Heute hat sich das Verhalten der Mitarbeiter und der Führung sehr gewandelt”, sagt Marc Homann, Leiter der Betriebsstelle. „Aber wir haben auch noch viele Verbesserungspotentiale, z.B. bei der Beleuchtung, Radlader- und Baggertechnik“, unterstreicht Homann beim Betriebsrundgang. Dieser wird von allen als Effizienz-Check gesehen, so dass am Ende eine Reihe interessanter Vorschläge für Herrn Homann zusammenkommen.

Wie geht „ständige Verbesserung?
Ein erster Schritt: Die Einführung eines Energiemanagementsystems – ebenfalls von der Gesetzgebung gefordert. Aber um die hochgesteckten Ziele zu erreichen, muss das Energiemanagement mehr können als Ziele zu setzen, Daten zu erfassen und Verfahrensanweisungen zu schreiben. Es muss leben und gelebt werden. Die Leitung muss bedingungslos dahinterstehen und ihre Mitarbeiter mitnehmen. Energieeffizienz braucht beide - Topmanager und Hausmeister. „Prima ist auch, dass das neue Verhalten nach Hause transportiert wird” sagt Homann „Selbst ich hatte mich vorher für meinen privaten Energieverbrauch nicht besonders interessiert.”

Energiemanagement bedeutet Veränderungen gestalten, Mitarbeiter aktivieren, kontinuierliche Verbesserung – und viel Zeit und Geduld. Veränderungen können nicht übers Knie gebrochen werden. Das wissen die Unternehmen USB Umweltservice Bochum, KSM Castings, WSW Energie & Wasser, DMW Schwarze, Geldra Draht, S&B Industrial Minerals und Hülskens. In 15 Monaten soll das Energiemanagementsystem funktionieren.
Sie treffen sich regelmäßig zu Workshops, um mit Fachleuten an den Themen Energieeffizienz, Change Management und Mitarbeitermotivation zu arbeiten und sich mit den Kollegen der anderen Unternehmen auszutauschen. Energieeffizienz-Experten von B.A.U.M. Consult treiben den Prozess in Workshops und vor Ort in den Unternehmen an.


Teilnehmer

- KSM Castings GmbH (Metallverarbeitung, Hildesheim)
- USB Unweltservice Bochum GmbH (Abfallwirtschaft, Bochum)
- WSW Energie & Wasser AG (Stadtwerk, Wuppertal)
- DMW Schwarze GmbH & Co. Industrietore KG (Metallverarbeitung, Bielefeld)
- GELDRA Draht GmbH (Metallverarbeitung, Gelsenkirchen)
- S&B Industrial Minerals GmbH (Industriemineralstoffe, Oberhausen)
- Hülskens GmbH & Co KG (Gewinnung von Kies und Sand, Wesel)


EnergyProfit
Energiemanagement + Veränderungsprozess + Erfahrungsaustausch

- Acht Workshops mit den wichtigen Schwerpunkt-Themen
- Drei individuelle Beratertage im Betrieb
- Vier Telefonkonferenzen
- Bewährte Arbeitsmaterialien
- Berater, die kontinuierlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen
- Begleitung bis zur Zertifizierungsreife
- Maximal 8 energieintensive Betriebe
- 15 Monate Zeit
- Auf Wunsch Schulung interner Auditoren und Unterstützung bei der Zertifizierung

 

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