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Fast 50 % der Kühlregale im LEH sind Energieschleudern und sollten umgehend ausgetauscht werden

Wärmebild Eck-Kühlregal, Bildquelle: Dr. Steinmaßl MANAGEMENTBERATUNG

Die neue Studie der Dr. Steinmaßl Managementberatung zur Energieeffizienz von Kühlregalen im Lebensmitteleinzelhandel liegt vor und zeigt erneut: Die Einsparpotenziale sind enorm.

Neue Technologien machen die Welt immer komplexer. Auch der Einzelhandel ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. So treten mittlerweile zahlreiche Fragestellungen bei vergleichsweise einfachen Vorgängen, wie dem Kauf neuer Kühlregale, auf. Obwohl Wissensdefizite in der Branche vorliegen, bleibt die Forschung allgemeinverständliche Antworten schuldig. "Diese Lücke möchte ich erneut mit unserer aktuellen Studie zur Effizienz von Kühlregalen füllen", erklärt Dr. Steinmaßl die Motivation hinter dem Projekt.

In der Studie wurde unter anderem untersucht, wann es sich lohnt, Kühlregale auszutauschen und welche Sparpotenziale dadurch möglich sind. Es zeigte sich, dass ab einem Strombedarf von 4.650 kWh/lfm pro Jahr (LEH) und 5.150 kWh/lfm pro Jahr (Discounter) ein Austausch besonders lukrativ ist. "Das Sparpotenzial ist nicht zu unterschätzen, allerdings raten wir davon ab, Kühlregale per se durch neuere Modelle in der Annahme auszutauschen, dass diese automatisch die Energiekosten senken würden. Das kann ohne vorherige Messung des tatsächlichen Strombedarfs nach hinten losgehen. Insgesamt rund 45 % der Regal-Altbestände sollten aus wirtschaftlicher Sicht allerdings umgehend ausgetauscht werden", stellt Dr. Steinmaßl auf Grundlage der Studienergebnisse fest.

Im Hinblick auf die Energieeffizienz von Kühlregalen ist die Frage der Verglasung mithilfe von Türen nach wie vor aktuell. "Es wird mitunter vermutet, Türen vor Kühlregalen würden zu Umsatzeinbußen führen. Unsere Untersuchungen zeigen jedoch, dass im Normalfall keine Umsatzeinbußen durch die Türen zu erkennen sind. Tendenziell ist sogar das Gegenteil zu erwarten", stellt Dr. Steinmaßl klar und erklärt dazu weiter: "Durch Türen vor den Kühlregalen herrscht ein besseres Raumklima im Markt, denn offene Kühlregale entfeuchten die Raumluft. Der Aufenthalt im Kühlbereich wird für die Kunden also angenehmer."

Neben dem Marktklima sind auch die Beleuchtung und das Design entscheidend für die Wirtschaftlichkeit, denn: Licht verkauft! Dementsprechend müssen eine hohe Farbbrillanz und gleichmäßige Warenausleuchtung gewährleistet sein. Moderne LEDs sind dafür das Mittel der Wahl. Sie benötigen für dieselbe Helligkeit im Vergleich zu konventionellen T5- oder T8-Leuchtstoffröhren weniger Strom, haben bei niedrigen Temperaturen einen höheren Wirkungsgrad und vermeiden ein Vergrauen der Ware, da Infrarot und UV-Lichtanteile weitgehend fehlen.

Bei der Frage nach den energieeffizientesten Kühlmöbeln muss auch die F-Gase-Verordnung bedacht werden, insbesondere sofern noch Kälteanlagen mit dem Kältemittel R404A/R507/R134a betrieben werden. Die drastischen Preissteigerungen bei den Kältemitteln haben bereits 2017 begonnen. Die Umstellung auf Ersatzkältemittel (z. B. R407F) wird daher von der Dr. Steinmaßl MANAGEMENTBERATUNG dringend empfohlen. Für Neuanlagen sollten vorrangig natürliche Kältemittel berücksichtigt und ernsthaft geprüft werden.

"2014 haben wir im Rahmen unserer ersten Basis-Studie über steckerfertige Kühlmöbel im Lebensmitteleinzelhandel mitunter extreme Energieschleudern identifiziert. Auch in unserer neuen Studie zeigt sich, dass oftmals äußerst unwirtschaftliche Systeme genutzt werden. Zudem konnten wir feststellen, dass die Investition in neue Geräte ohne intensive Überprüfung und Messungen im Vorfeld keineswegs immer lohnend ist und das Energieeinsparpotenzial oft überschätzt wird", stellt Dr. Steinmaßl abschließend zu den Ergebnissen der Studie, die über www.steinmaszl.com kostenlos zur Verfügung gestellt wird, fest.

 

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