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Erneuerbare Energien: EE-Netznavi von HanseWerk-Tochter SH Netz erleichtert Planung für eigene Anlage

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Kunden können im Internetportal die Möglichkeiten und den Aufwand für den Netzanschluss einer EE-Anlage selbst prüfen - Bereits 80.000 Anfragen über Online-App bei Schleswig-Holstein Netz.

Die Erneuerbaren Energien erleben in Schleswig-Holstein einen nie dagewesenen Boom. Um den Anschlussprozess insbesondere für neue Photovoltaik-Anlagen zu beschleunigen, hat Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, die Online-App "EE-Netznavi" gestartet. Mit diesem Internet-Portal können die zukünftigen Betreiber von Stromerzeugungsanlagen schon im Vorfeld unverbindlich ihr Projekt mit wenigen Eingaben konkret durchspielen. Sie erfahren dann in wenigen Sekunden, welche technischen Rahmenbedingungen notwendig und ob Anlagetyp und Leistung am gewünschten Standort möglich sind.

"Das EE-Netznavi ist ein entscheidender Schritt Richtung Digitalisierung in der Netzberechnung. Damit beschleunigen wir den Anschlussprozess erheblich und helfen den Einspeisern bei ihrer Entscheidung", sagt Christian Glismann, Koordinator Netzentwicklung Mittelspannung und Niederspannung bei der HanseWerk-Tochter SH Netz. Dies ist umso wichtiger, als derzeit die Zahl der Anfragen auf Einspeisung sich mehr als verzehnfacht hat und SH Netz, Teil der HanseWerk-Gruppe, mit einer weiteren Steigerung rechnet. Das Portal ermittelt die verfügbaren Anschlusskapazitäten an etwa eine Million Niederspannungs- und Mittelspannungsknoten für unterschiedliche Erneuerbare Energien-Anlagen wie PV, Wind, Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung in einem Leistungsbereich von bis zu 20 Megawatt.

Bereits über 80.000 Anfragen konnten über das EE-Netznavi schnell und effizient bearbeitet werden. Durch die interaktive Web-Oberfläche kann der zukünftige Betreiber die geeigneten Standorte für seine Erneuerbare-Energien-Anlage selbst auswählen und eingrenzen. "Das erspart nicht nur Zeit, sondern auch Aufwand - besonders jetzt, wo wir eine steigende Nachfrage zur eigenen Stromerzeugung sehen", erklärt Christian Glismann von der HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz.

Übrigens: Nach der Prüfung der Anschlussmöglichkeiten durch das EE-Netznavi, bietet SH Netz, Teil der HanseWerlk-Gruppe, seit Ende letzten Jahres außerdem ein Online-Portal zur Anmeldung der Erzeugungsanlage an. Mit dessen Hilfe wird eine geführte, automatisierte und damit schnellere Bearbeitung der Daten sichergestellt.

Die Schleswig-Holstein Netz AG

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Über 450 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 26 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Bis 2030 wird SH Netz klimaneutral sein: Dazu wird sie sämtliche Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen bis 2030 klimaneutral stellen. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.

 

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